Fußball: Kreispokal Ahaus/Coesfeld
Fortuna Seppenrade wehrt sich beim 0:7 gegen die SpVgg Vreden

Seppenrade -

Fortuna Seppenrade beschäftigte den großen Favoriten mit hohem Einsatz, war im Achtelfinale des Kreispokals aber chancenlos. Der B-Ligist verlor gegen den Westfalenliga-Spitzenreiter SpVgg Vreden mit 0:7. Der beste Fortune stand zwischen den Pfosten.

Donnerstag, 06.10.2016, 22:10 Uhr

Patrick Franke rettet gegen den Vredener Stürmer Frank Rose. Der Torwart war an diesem Pokal-Abend der beste Fortune.
Patrick Franke rettet gegen den Vredener Stürmer Frank Rose. Der Torwart war an diesem Pokal-Abend der beste Fortune. Foto: Ralf Aumüller

Beim Blick auf den Spielberichtsbogen musste man eine Packung für den SV Fortuna Seppenrade befürchten. Eine Klatsche gab es am Donnerstagabend im Achtelfinale des Fußball-Kreispokals aber nicht. Der stark ersatzgeschwächte B-Kreisligist verlor unter Flutlicht an der Reckelsumer Straße mit 0:7 (0:2) gegen den Westfalenligisten SpVgg Vreden . Nimmt man die Faustformel „zwei Tore pro Klasse Unterschied“, dann haben sich die Fortunen ordentlich aus der Affäre gezogen. Die Gäste spielen vier Ligen höher – streng genommen sogar viereinhalb. Vreden ist Spitzenreiter.

Gäste-Trainer Marcus Feldkamp (ehemals GW Nottuln) hatte seine Start-Elf gegenüber dem Punktspiel am Sonntag auf sechs Positionen verändert. Die Vredener waren haushoch überlegen, ließen den Ball schön laufen, spielten viele Angriffe aber nicht sauber zu Ende. Trotzdem war es vor allem Fortuna-Torwart Patrick Franke , der ein zweistelliges Resultat verhinderte. In der ersten Halbzeit wurde er nur zweimal bezwungen, und das innerhalb von drei Minuten jeweils von Nils Temme .

Vier Tore von Nils Temme

Nach dem Seitenwechsel erhöhten wieder Temme und Pascal Leifkes schnell auf 0:4. Die Seppenrader brachen aber nicht ein. Erst per zweifelhaftem Elfmeter – Franke und Temme waren beide mit gestrecktem Bein zum Ball gegangen – erhöhte Vreden durch Dominik Steiner auf 0:5. Temme mit seinem vierten Tor an diesem Abend und Kapitän Nicolas Klein Günnewick schraubten das Ergebnis auf 0:7.

Ich bin zufrieden

Fortuna-Trainer Oliver Ridder

Die Seppenrader erspielten sich in 90 Minuten zwar keine klare Torchance, kamen aber einige Male nach vorne – und beschäftigten den Favoriten mit hohem Einsatz. „Wir hatten vier Spieler aus der zweiten Mannschaft dabei und drei ehemalige A-Junioren“, rechnete Fortuna-Trainer Oliver Ridder vor. „Mit dieser gemischten Truppe haben wir es dem Westfalenligisten nicht einfach gemacht. Ich bin zufrieden.“

Fortuna: Franke – Hülk, Bücker, Schemmer, Kruse – Becker, Jankowiak, Kayabasi (46. Gudorf), Lüling (64. Gehrmann) – Arnsmann, Engberding (79. Bergmann). Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Temme (17./20./53.), 0:4 Leifkes (58.), 0:5 Steiner (72./FE), 0:6 Temme (77.), 0:7 Klein Günnewick (89.).

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