Fußball | Kreispokal Ahaus/Coesfeld
Sieben von acht Teams ausgeschieden

Fußballkreis Ahaus/Coesfeld -

Mehr schlecht als recht verliefen die Achtelfinalpartien im Kreispokal Ahaus/Coesfeld für die heimischen Männer- und Frauen-Teams. Von den acht noch im Wettbewerb stehenden Mannschaften mussten sieben die Segel streichen. Nur ein Vertreter erreichte das Viertelfinale.

Freitag, 07.10.2016, 10:10 Uhr

Vor dem Anstoß: Vorwärts Epes Kapitän Marcel Terhaar (li.) und sein Nottulner Pendant Oliver Leifken.
Vor dem Anstoß: Vorwärts Epes Kapitän Marcel Terhaar (li.) und sein Nottulner Pendant Oliver Leifken. Foto: Kristian van Bentem

Alle Partien der heimischen Mannschaften im Überblick:

FC Epe - SuS Stadtlohn 0:1

Die Sensation lag nicht nur in der Eper Luft, sie wäre auch durchaus verdient gewesen. Doch in den Bülten schrieb der Pokal letztlich doch keine eigenen Gesetze, weil Georgios Efthimiou den FC Epe regelrecht schockte. Zwei Minuten vor dem Ende traf der Stadtlohner zum 1:0-Siegtreffer. Ein höchst schmeichelhafter Erfolg für den Oberligisten, eine mehr als unglückliche Niederlage für die Blau-Weißen.

Dass Spielertrainer Jeroen van der Veen diesem 0:1 sehr verschnupft begegnete, lag einzig und alleine daran, dass er krankheitsbedingt nicht mitwirken konnte. „Natürlich ist das Ausscheiden nach solch einem Spielverlauf irgendwie enttäuschend. Denn wir waren nicht das schlechtere Team, wir hatten auch die deutlich besseren Torchancen. Aber mit der Leistung meiner Mannschaft, mit der kann ich leben“, gab der Niederländer zu Protokoll.

Möglichkeiten, selbst in Führung zu gehen, boten sich am Donnerstagabend für den FCE einige. Vier, fünf richtig gute sogar. Vor allem Felix Wobbe über die linke Außenbahn und Thomas Schneider in vorderster Front sorgten immer wieder für Gefahr. „Zudem wurde uns kurz nach der Pause ein klarer Strafstoß verwehrt“, haderte van der Veen später mit den verpassten Gelegenheiten. „Wir haben uns teuer verkauft und wollen solch eine Vorstellung nun auch am Sonntag präsentieren.“

Dann gastiert der FC Epe beim RC Borken-Hoxfeld (15 Uhr), von dessen relativ schwachem Abschneiden van der Veen überrascht ist: „Dieses Team ist stärker, als es der aktuell neunte Platz aussagt“, glaubt der Coach, der Sonntag wieder einsatzbereit ist. Und auch Daniel Segbert, der im Pokal berufsbedingt passen musste, ist wieder dabei. Thomas Schneider wird stattdessen fehlen (privat verhindert).

Kreispokal: Achtelfinale im Kreis Ahaus/Coesfeld

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  • Kreispokal: Achtelfinale im Kreis Ahaus/Coesfeld Foto: Kristian van Bentem
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Vorwärts Epe - GW Nottuln 1:4

Schon nach etwas mehr als einer Viertelstunde war klar, dass das Achtelfinale für Vorwärts Epe Endstation ist. 0:3 stand es in der 16. Minute, nachdem André Kreuz (10.) und Philipp Daldrup (14.) die ersten beiden Chancen der Gäste eiskalt ausgenutzt hatten und Patrick Leuders per Eigentor (16.) den Rückstand erhöht hatte. „Da waren wir zu passiv und standen oft zu tief“, bemängelte Vorwärts-Coach Dirk Bültbrun. Noch vor der Pause legte abermals Kreuz das 0:4 (39.) für die in jeder Hinsicht überlegenen Nottulner nach. Die ließen es in der zweiten Halbzeit etwas ruhiger angehen, aber auch nichts mehr anbrennen. „Wir haben es nach der Pause aber auch deutlich besser gemacht, waren spielerisch gut und hatten nun mehr Ballbesitz“, so Bültbrun, dessen wieder stark ersatzgeschwächtes Team noch mit dem Ehrentreffer durch A-Junior Luca Laufer (79.) belohnt wurde.

„Auf die zweite Hälfte können wir gegen den SV Gescher aufbauen, müssen diese Leistung aber über 90 Minuten abrufen“, blickt Bültbrun nun auf die Bezirksliga-Partie gegen den Tabellensechsten am Sonntag (15 Uhr). „Im Moment geht es aber weniger um Sieg oder Niederlage. Wir müssen weiter sehen, dass wir dank der Hilfe der 2. Mannschaft und der A-Jugend überhaupt 14 Spieler zusammenkriegen.“

Raphael Figueiredo, Trainer des ASC Schöppingen, stimmt seine Spieler auf die Verllängerung gegen Fortuna Gronau ein.

Raphael Figueiredo, Trainer des ASC Schöppingen, stimmt seine Spieler auf die Verllängerung gegen Fortuna Gronau ein. Foto: Kristian van Bentem

Schöppingen - F. Gronau 7:6 n.E.

Zunächst verstrichen die regulären 90 Minuten ohne Treffer, dann auch die 30 Minuten der Verlängerung. Während ASC-Coach Raphael Figueiredo die Partie als völlig ausgeglichen empfand, sah Fortuna-Spielertrainer Torben Rattelsdorfer sein Team als das deutlich stärkere, das den Sieg in einer teils hitzigen Match verdient gehabt habe. Dass es anders kam, lag letztlich an Christian Wigger. Der ASC-Keeper parierte beim Stand von 6:6 im Elfmeterschießen zunächst gegen Cem Sarili und verwandelte anschließend selbst zum 7:6-Endstand. Zuvor hatten – bei jeweils einem Fehlschuss beider Teams – Sebastian Bakenecker, Julius Schmitz, Nils Kröger, Pascal Korthues, Christoph Lütke Bitter und Raphael Figueiredo für den ASC getroffen, Jonas Böcker, Wolfgang Kapustin, Simon Kalitzki, Sevket Karaman, Thomas Gerwens, und Marcel Bösel für Fortuna. Der ASC trifft nun im Viertelfinale am 19. Dezember (Sa.) um 14 Uhr zu Hause auf den SC Südlohn.

Da hatten sie noch Hoffnung aufs Viertelfinale: die Kicker vin Fortuna Gronau vor der Verlängerung in Schöppingen.

Da hatten sie noch Hoffnung aufs Viertelfinale: die Kicker vin Fortuna Gronau vor der Verlängerung in Schöppingen. Foto: Kristian van Bentem

Zuvor erwarten die Schöppinger am Sonntag um 15 Uhr im nächsten A-Liga-Spiel den ASV Ellewick. „Ein schwer einzuschätzender Gegner“, sagt Trainer Rafael Figueiredo über den Tabellenneunten. „Aber zu Hause ist ein Sieg Pflicht.“ Fortuna Gronau ist um 15 Uhr bei der SpVgg. Vreden 2 (11.) zu Gast. „Ein bislang sehr wechselhaft auftretender Gegner, dem wir unser Spiel aufzwingen wollen“, kündigt Rattelsdorfer an.

RW Nienborg - SC Südlohn 0:5

Wer im Eichenstadion auf eine kleine Überraschung gehofft hatte, wurde schnell in die Realität zurückgeholt. Denn für B-Ligist RW Nienborg gab es gegen den klassenhöheren Gegner nichts zu holen. Das Team aus der Kreisliga A1 setzte sich standesgemäß mit 5:0 (2:0) bei RWN durch. Mann des Abends war Eric Römer, dem insgesamt drei Treffer glückten. Schon die ersten beiden in Hälfte eins (23./29.) zogen dem Team von Dirk Frankemölle und Nico Reder schnell den Zahn.

Für die Nienborger heißt es jetzt: einmal schütteln – und dann alle Kräfte für die nächste Ligaaufgabe bündeln. Denn am Sonntag (15 Uhr) gastiert die SG Gronau im Eichenstadion. Im Spiel der direkten Nachbarn geht es für beide Teams darum, den Kontakt zur Spitzengruppe nicht zu verlieren. Dafür brauchen sowohl RWN als auch SG aber dringend einen Dreier.

Aua, das tat weh! RW Nienborg bekam nicht nur (wie in diese Szene) auf die Socken vom SC Südlohn, sondern mit 0:5 auch auf die Mütze,

Aua, das tat weh! RW Nienborg bekam nicht nur (wie in diese Szene) auf die Socken vom SC Südlohn, sondern mit 0:5 auch auf die Mütze, Foto: Kristian van Bentem

Frauen: Fortuna Gronau - VfL Billerbeck 0:7

Fortuna­- Coach Ralf Spanier hatte schon das Schlimmste befürchtet – und das 0:7 gegen den Westfalenligisten fiel dann auch in den Rahmen dessen, was er realistischerweise erwartet hatte. Das enorm hohe Spieltempo der Gäste, verbunden mit schnellen Kombination und Torabschlüssen aus allen Lagen und Situation, führte zum 0:5-Pausenstand. „Im zweiten Durchgang standen wir mit unserer Notelf etwas kompakter und sind enger an die Gegenspielerinnen rangerückt, um das Tempo aus dem Spiel zu nehmen“, stellte Spanier später fest. Zwei weitere Treffer für den VfL waren dennoch nicht zu verhindern. An Fortuna-Torhüterin Laura Alies lag es sicher nicht. „Sie hat mit teilweise überragenden Paraden eine noch höhere Niederlage verhindert“, so Spanier.

Am Sonntag (13 Uhr) erwartet sein Team im nächsten Landesliga-Spiel den BSV Heeren, der sich zuletzt mit 1:0 gegen die SG Coesfeld etwas Luft im Abstiegskampf verschaffte und in der Tabelle an Fortuna Gronau vorbeizogen ist. „Ein enorm wichtiges Spiel für uns“ betont Ralf Spanier, der urlaubsbedingt nicht anwesend ist und von Co- Trainer Ingo Nagel vertreten wird.

Frauen: FC Oeding - Vorwärts Epe 8:0

Ob die Namen Janine Poll und Ida Westrick bei den Fußballerinnen von Vorwärts Epe Donnerstagnacht noch für Albträume gesorgt haben, ist nicht überliefert. Fakt ist jedenfalls: Beim 8:0 (4:0)-Kantersieg des FC Oeding gegen Vorwärts Epes Kickerinnen traf Poll ganze fünfmal, Westrick steuerte drei weitere Tore bei. Oder in einem Satz zusammengefasst: Der Bezirksligist vom Wolbertshof blieb ohne den Hauch einer Chance und schied sang- und klanglos aus dem Kreispokal aus. Frans Koolhoven muss bis morgen ganze Arbeit leisten, um seine Spielerinnen wieder aufzurichten. Dann steht ab 11.30 Uhr das nächste, immens wichtige Punktspiel bei Germania Hauenhorst 2 auf dem Programm. Mit einem Dreier würde Vorwärts den Gegner überrunden – und endlich wieder etwas fürs Selbstvertrauen tun.

Frauen: Turo Darfeld - ASC Schöppingen 7:1

Bei der Reserve von Turo Darfeld hatten sie in der Liga noch klar 5:0 gewonnen. Gegen die Erstvertretung im Pokal hingen die Trauben zu hoch für Schöppingens A-Liga-Fußballerinnen. Der ASC unterlag im Achtelfinale mit 1:7 (1:2) mehr als glatt. Eine Halbzeit lang aber durften die Vechtestädterinnen noch von einer Überraschung träumen. Zwar ging Darfeld standesgemäß 2:0 in Führung, aber Julia Höping verkürzte fast mit dem Pausenpfiff auf 1:2. Im zweiten Durchgang machte der Bezirksliga-Zweite dann jedoch kurzen Prozess. Kein Beinbruch für den Zweiten der A-Liga: Schöppingen will dort am morgigen Sonntag gegen Union Wessum 2 im Vechtestadion (Anstoß: 11 Uhr) dem Spitzenreiter SuS Legden mit einem eigenen Dreier auf den Fersen bleiben.

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