Fußball: Landesliga 4
Der Doppeltorschütze beim 3:1-Sieg des SV Herbern gegen VfL Senden im Interview

Herbern/Senden -

Nein, er fühle sich überhaupt nicht als Matchwinner. Das sagt Robin Ploczicki, zweifacher Torschütze beim 3:1-Sieg des SV Herbern gegen den VfL Senden. Im Interview spricht er auch über den strittigen Elfmeter und das Trainergespann.

Dienstag, 08.11.2016, 10:11 Uhr

Robin Ploczicki spielt in der dritten Saison beim SV Herbern.
Robin Ploczicki spielt in der dritten Saison beim SV Herbern. Foto: Marian Tüns

Zwei Tore erzielte Robin Ploczicki am Sonntag beim 3:1-Sieg des Fußball-Landesligisten SV Herbern gegen den VfL Senden . Der 21-jährige zentrale Mittelfeldspieler aus Bockum-Hövel spielt in seiner dritten Saison beim SVH.

Fühlen Sie sich als Matchwinner?

Ploczicki: Nein, auf gar keinen Fall. Das erste Tor war ein Abstauber, das zweite ein Elfmeter . Ich fand, dass die ganze Mannschaft den Sieg geholt hat. Spielerisch und kämpferisch waren wir sehr gut.

Wir hatten die Kontrolle

Robin Ploczicki

War der Sieg des SV Herbern verdient?

Ploczicki: Der Sieg war sogar mehr als hochverdient. Ich glaube, in der ersten Halbzeit hatte Senden ein oder zwei Torchancen und in der zweiten Halbzeit gar keine mehr. Wir haben gut gespielt und hatten die Kontrolle.

Ganz ehrlich: War der Elfmeter, der zu dem Strafstoß und Ihrem Tor zum 2:1 geführt hat, berechtigt?

Ploczicki: Es war auf jeden Fall ein strittiger Elfmeter. Dennis Kaminski läuft mit dem Ball, der Gegner kreuzt seinen Weg. Das kann man pfeifen, muss man aber nicht. Ich fand eher, es hätte in der Szene rund 20 Minuten vorher mit Mondrian Runde Elfmeter für uns geben müssen. Das war viel klarer.

Mittlerweile hat sich der SV Herbern wieder gefangen. Macht Trainer Holger Möllers irgendetwas anders als vorher?

Ploczicki: Nein, gar nicht, es ist alles gleich. Ich glaube, dass Holger und Beppo ( Co-Trainer Bernd Löcke, die Redaktion ) im Verein sowieso die ganze Zeit unangefochten waren. Sie machen auch wirklich einen sehr guten Job. Jetzt läuft es ja auch wieder bei uns. Dass das in den Spielen vorher anders war, lag allein an der Mannschaft – ganz sicher nicht an den Trainern.

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