Tischtennis: SV Rinkerode
Spannung war im Derby kaum zu überbieten

Rinkerode -

Im Derby gegen den SV Drensteinfurt setzten sich die Rinkeroder Tischtennisspieler am Ende deutlich durch, doch die Kontrahenten lieferten sich viele packende Duelle.

Donnerstag, 24.11.2016, 21:11 Uhr

Simon Olbrich musste mit dem SVR lange um den Derbysieg bangen.
Simon Olbrich musste mit dem SVR lange um den Derbysieg bangen. Foto: Mangels

Das Ortsderby in der ersten Tischtennis-Kreisklasse zwischen dem SV Drensteinfurt und dem SV Rinkerode war wirklich nichts für schwache Nerven. Die Rinkeroder Tischtennisspieler gewannen zwar auf dem Papier deutlich mit 9:3, das war aber eindeutig zu hoch und sehr glücklich. „Wir haben sechs Spiele im fünften Satz und teilweise mit zwei Punkten unterschied gewonnen und die Drensteinfurter nur zwei Spiele“, sagte ein glücklicher Simon Olbrich nach dem kampfbetonten Match.

Schon die Eingangsdoppel waren hart umkämpft. Das Youngsterdoppel des SVR, Simon Olbrich/Oliver Steinhoff, musste gegen die Spitzenspieler des SVD, Magnus Losinsky/Michael Müller in den fünften Satz, um hier aber deutlich mit 11:1 zu gewinnen. Das Spitzendoppel der Rinkeroder, Christoph Mangels /Burkhard Hessing, hatte dagegen mit den Drensteinfurtern Jürgen Zinselmeier/Marco Finke keine Probleme und gewann klar mit 3:0.

Den ersten Punkt für die Einheimischen verbuchte das Doppel Volker Schydlo/Manuel Losinsky gegen Julia Bothe/Tom Schüppler.

In den folgenden Einzeln mussten sich die Davertdörfler mächtig strecken. Sowohl Christoph Mangels gegen Michael Müller, als auch Simon Olbrich und Oliver Steinhoff mussten gegen Michael Müller, Jürgen Zinselmeier und Marco Finke in den fünften Satz, um hier äußerst knapp mit 13:11, Christoph Mangels und jeweils mit 11:5, Simon Olbrich und Oliver Steinhoff, zu gewinnen. Aber das Pech auf der einen, wie das Glück auf der anderen Seite verteilte sich anschließend auf beide Seiten, denn Burkhard Hessing verlor sein erstes Einzel gegen Magnus Losinsky mit 9:11 im fünften Satz. Das gleiche Schicksal ereilte den 17-Jähringen Tom Schüppler gegen den Routinier Volker Schylor. Hier gewann der Drensteinfurt mit 15:13, natürlich im fünften Satz.

Die nachfolgenden Spitzenspiele der jeweiligen Nummern eins und zwei beider Mannschaften waren dann jedoch eine klare Angelegenheit für die beiden Spieler des SVR. Christoph Mangels und Burkhard Hessing besiegten ihre Gegenüber deutlich mit 3:0, was gleichzeitig eine beruhigende 8:3-Führung für die Rinkeroder bedeutete. Auch das letzte Spiel des Abends gewannen die Gäste aus Rinkerode durch Simon Olbrich – natürlich auch im fünften Satz mit 13:11 gegen Jürgen Zinselmeier.

„Ich spiele ja schon lange Tischtennis , aber so ein Spiel mit derart spanenden und knappen Ergebnissen habe ich selten erlebt. Das Drensteinfurter Team hat toll mitgehalten und in einigen Spielen wirklich viel Pech gehabt“, sagte Burkhard Hessing. Dieses konnte Volker Schydlo mit einem sehr enttäuschten Kopfnicken nur bestätigen.

Durch den Sieg in Drensteinfurt hat sich die erste Mannschaft etwas von den Abstiegsplätzen entfernt und den Anschluss an das Mittelfeld geschafft. Das letzte Spiel des Jahres der findet am 3. Dezember in Rinkerode gegen Freckenhorst statt.

Die zweite Mannschaft des SVR hatte ein Heimspiel gegen Gremmendorf zu bestreiten. Nach dem 8:8 in der vergangenen Woche in Beelen gab es auch in diesem Begegnung eine Punkteteilung. „Das war eindeutig zu wenig, zumal die Gremmendorfer nur mit fünf Spielern angetreten sind“, so Hans Weller nach dem Spiel.

Die Punkte errangen ein wieder einmal sehr starker Thomas Gremm (2), Herbert Löchter (1), Jonas Runde (1) und das Doppel Thomas Gremm/Hans Weller (1). Drei Punkte wurden den Rinkerodern „geschenkt“, da die Gremmendorfer nicht komplett antraten.

Die Zweite des SVR befindet sich auch nach diesem Spiel weiterhin in akuter Abstiegsgefahr in der zweiten Kreisklasse. Das letzte Spiel der Hinrunde findet am 3. Dezember in Ostenfelde statt.

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