Fußball: Landesliga
„Wir waren uns schnell einig, dass es weitergehen soll“

Burgsteinfurt -

Am Donnerstagabend gab Sportleiter Bernhard Lefert bekannt, dass der SV Burgsteinfurt den Vertrag mit Trainer Christoph Klein-Reesink und seinem „Co“ André Bischoff verlängert hat. In einem Interview spricht der Trainer über seine Pläne und Ziele beim SVB.

Freitag, 02.12.2016, 15:12 Uhr

Christoph Klein-Reesink wird beim SV Burgsteinfurt auch in der kommenden Saison die Richtung vorgeben.
Christoph Klein-Reesink wird beim SV Burgsteinfurt auch in der kommenden Saison die Richtung vorgeben. Foto: Thomas Strack

Seit Donnerstagabend ist die Katze aus dem Sack: Christoph Klein-Reesink und Co-Trainer André Bischoff werden auch in der kommenden Saison beim heimischen Landesligisten SV Burgsteinfurt das Sagen haben. Verein und Trainergespann besiegelten, den im Sommer eingeschlagenen Weg über die laufende Saison hinaus für ein weiteres Jahr gemeinsam zu gehen. SVB-Trainer Christoph Klein-Reesink äußerte sich im Gespräch mit unserem Redaktionsmitglied Heiner Gerull über seine Pläne und Ziele.

Wann ist die Entscheidung gefallen, dass Sie Trainer beim SV Burgsteinfurt bleiben?

Christoph Klein-Reesink: Die Entscheidung fiel erst am Mittwoch. Wobei wir von Anfang an davon ausgegangen sind, dass das Projekt über ein Jahr hinaus angelegt ist. Wir haben ja gesagt, wir gehen das kontinuierlich an. Schon Anfang November haben wir mit dem Förderkreis und Bernhard Lefert erste Gespräche geführt. Wir waren uns relativ schnell einig, dass es weitergehen soll.

Ihnen geht der Ruf voraus, dass Sie gerne und bevorzugt mit jungen Spielern arbeiten. Stimmt das?

Klein-Reesink: Das stimmt. Das zeigt ja auch die Vergangenheit, dass die Mannschaften, die ich trainiert habe, alle sehr jung waren.

Wie sieht denn Ihre Arbeit in Zukunft aus? Wenn Sie beim SVB die Jugend stärker fördern wollen, setzt das zwangsläufig eine bessere Verzahnung zwischen Junioren- und Seniorenbereich voraus.

Klein-Reesink: Sicherlich. Wobei es ja nicht so ist, dass das Trainerteam vorgibt, wie der Verein zu arbeiten hat. Vielmehr ist es der Wunsch des Vereins, dass er verstärkt auf junge Spieler aus dem eigenen Verein setzen will.

Reicht das, um Ihre sportlichen Ziele zu verwirklichen?

Klein-Reesink: Uns ist bewusst, dass das nicht nur mit Eigengewächsen geht. Dementsprechend gucken wir auch nach Spielern, die aus der näheren Umgebung kommen. Aber grundsätzlich ist es so, dass wir in erster Linie auf unseren Nachwuchs setzen.

Zurzeit spielen alle Junioren-Mannschaften des SVB nur auf Kreisebene. Ist das nicht zu wenig, um wirklich starken Nachwuchs aus den eigenen Reihen zu generieren?

Klein-Reesink: Es ist nicht ganz einfach, wenn die erste Senioren-Mannschaft in der Landesliga und die A-Jugend in der Kreisliga spielt. Aber das werden wir nicht von heute auf morgen ändern können. Das wird sicherlich ein paar Jahre brauchen. Gleichwohl trainieren schon jetzt einige Spieler aus der A-Jugend jeden Donnerstag bei uns mit. Da sind wir schon mal auf einem guten Weg.

Das heißt, dass beabsichtigt ist, dass das eine oder andere Junioren-Team mittelfristig aufsteigt.

Klein-Reesink: Das ist unser aller Wunsch. In der Vergangenheit war es ja so, dass wir einige Male knapp davor standen, aber gescheitert sind. Oder es ist wie in der vergangenen Saison, als die B-Jugend in die Bezirksliga aufgestiegen war und postwendend wieder abstieg.

Bleiben Sie auch im Falle eines Abstiegs?

Klein-Reesink: Unsere Vereinbarung gilt liga-unabhängig. Dazu muss man sagen, dass die Situation vor einem Jahr vor meiner Vertragsunterzeichnung auch so war, dass wir nicht absehen konnten, ob der Vertrag für die Bezirks- oder die Landesliga gilt. Der Verein ist damals nicht von dieser Vereinbarung abgewichen, und er wird es auch nicht in diesem Jahr – egal, ob es die Bezirksliga oder die Landesliga sein wird. Aber ich bin überzeugt davon, dass wir uns auch in der nächsten Saison in der Landesliga wiedersehen werden. 

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