Fußball: Kreisliga A2
Wieder ein Treffer in der Schlussminute

Rinkerode -

In Bösensell mussten sich die Fußballer des SV Rinkerode mit einem Unentschieden begnügen.

Sonntag, 04.12.2016, 23:12 Uhr

Langsam aber sicher entwickeln sich der SV Rinkerode tatsächlich zum Remis-König der Kreisliga A2. Und zum Spezialisten für späte Tore. War es vor Wochenfrist noch Sandro Pietsch, der den Rinkerodern in Werne ein 1:1 in der Schlussminute rettete, so musste die Zeugner-Elf in Bösensell gestern den Ausgleichstreffer in der Extraspielzeit hinnehmen. Beim hochgehandelten SV sah der Gast aus Rinkerode lange Zeit wie der überraschende Sieger aus, doch am Ende brachten die heimischen Fußballer nur einen Punkt mit nach Hause. In der Tabelle der Kreisliga A2 tritt das Team damit weiter auf der Stelle und belegt aktuell den zehnten Tabellenplatz.

Beim Tabellendritten in Bösensell lieferte der Gast aus Rinkerode eine starke Leistung ab. Der Gastgeber, nur zwei Punkte hinter der Tabellenspitze geführt, rieb sich ob der guten Vorstellung des Gastes zunächst verwundert die Augen und konnte seiner Favoritenrolle nie gerecht werden. Besser machten es die Zeugner-Schützlinge, die hinten kompakt standen und druckvoll nach vorne spielten. In der 13. Minute wurde der Einsatz auch schon belohnt, denn Stürmer Jan Hoenhorst brachte seine Farben mit 1:0 in Führung.

Von diesem Gegentreffer sollten sich die Hausherren zunächst nicht erholen. Erst nach dem Wiederanpfiff erhöhte der SV Bösensell den Druck auf die gegnerische Defensivreihe und erarbeitete sich einige Chancen. Bis in die Schlussphase hinein hielt das SVR-Bollwerk aber dicht. Erst in der Nachspielzeit gelang Christoph Hohmann schließlich noch der Ausgleich.

Trainer Kolja Zeugner war nach dem Schlusspfiff natürlich enttäuscht. „Es ist einfach schade, dass wir uns nicht für unser gutes Spiel belohnt haben. Grundsätzlich fehlt uns ein Stürmer, der wie Jan Hoenhorst trifft. Diese Qualität haben wir derzeit einfach nicht. Deshalb springt aktuell auch nur ein Mittelfeldplatz heraus. Wir müssen sehen, wie wir in Zukunft darauf reagieren können“, sagte Zeugner nach dem Abpfiff.

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