Fußball - 3. Liga: SC Paderborn - VfL Osnabrück
VfL verschläft erste Halbzeit und verliert 1:3

Osnabrück -

Das hatte sich der VfL Osnabrück ganz anders vorgestellt. Statt nach dem gestrigen 1:1 des MSV Duisburg mit dem Spitzenreiter gleichzuziehen, kassierten die Lila-Weißen beim SC Paderborn eine 1:3-Schlappe und rutschten auf Rang drei ab.

Sonntag, 18.12.2016, 00:12 Uhr

Kwasi Okyere Wriedt traf erneut für den VfL, zum Sieg reichte es aber nicht.
Kwasi Okyere Wriedt traf erneut für den VfL, zum Sieg reichte es aber nicht. Foto: Mrugalla

Das hatte sich der VfL Osnabrück ganz anders vorgestellt. Statt nach dem gestrigen 1:1 des MSV Duisburg mit dem Spitzenreiter gleichzuziehen, kassierten die Lila-Weißen beim SC Paderborn eine 1:3-Schlappe und rutschten auf Rang drei. Grund war eine unerklärlich schwache erste Halbzeit, in der der VfL mit 0:3 zurücklag. Zwar gelang Kwasi Okyere Wriedt nach Wiederanpfiff der Anschlusstreffer, mehr war für die insgesamt enttäuschenden Osnabrücker nicht drin.

Die Gäste waren zu Beginn zwar bemüht, sorgten aber für keinerlei Gefahr. Die erste echte Torchance verzeichnete der Ex-Osnabrücker Markus Piossek . Durchaus verdient war entsprechend die 1:0-Führung, die Innenverteidiger Tim Sebastian per Kopf in der 15. Minute markierte.

Dieser Rückstand weckte die lethargischen Gäste nicht auf, die vor allem im Zentrum durch Passivität glänzten. So hatte der SCP wenig Mühe, mit einem Doppelschlag auf 3:0 davonzuziehen. In der 26. Minute vollendete Zlatko Dedic ein Solo zum 2:0, fünf Minuten später erhöhte Sven Michel ohne Gegenwehr mit dem Hinterkopf.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst nicht viel. So hatte Michel sogar das 4:0 auf dem Fuß. Dann endlich eine gelungene Aktion des VfL, als Wriedt einen Freistoß aus gut 20 Metern zum 1:3 ins Netzt schlenzte. Das war der nötige Wachmacher für die Gäste, die nun die kämpferische Komponente ausgruben. Doch der eingewechselte Robert Kristo, Bastian Schulz und Alexander Dercho hatten nicht das nötige Zielwasser getrunken. Auf der anderen Seite hätte allerdings auch der SC Paderborn bei Kontern für die Entscheidung sorgen können. So blieb es beim 3:1 für die Hausherren, was VfL-Trainer Joe Enochs so kommentierte: „Nach dem Rückstand sind wir auseinandergefallen, da haben wir uns nicht mehr so gut präsentiert. Wir hatten zu viele einfache Ballverluste im Mittelfeld, Paderborn hatte dann zu große Räume. Wir waren nicht so in der Lage, Druck auf den Ball zu machen und konnten die langen Bälle nicht so gut verteidigen.“

SC Paderborn: Kruse – Zolinski, Strohdiek, Sebastian, Herzensbruch – Krauße, Kruska (74. Schonlau), Bertels – Piossek (74. Bickel), Michel – Dedic (89. Van der Biezen)

VfL Osnabrück: Gersbeck – Sangare, Appiah, Willers, Dercho – Tüting (70. Arslan), Schulz – St. Tigges, Reimerink (46. Hohnstedt) – Savran (59. Kristo), Wriedt

Tore: 1:0 Sebastian (15.), 2:0 Dedic (26.), 3:0 Michel (31.), 3:1 Wriedt (51.). - Schiedsrichter: Christof Günsch (Battenberg). - Gelbe Karten: Kruska, Zolinski, Herzenbruch, Piossek - Sangaré, Reimerink (5., gegen Münster gesperrt). - Zuschauer: 8041.

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