Fußball: Kreisliga B
ASK Ahlen nimmt sich Aufstieg in die Kreisliga A vor

Ahlen -

Die haben eindeutig was vor. Die Fußballer von ASK Ahlen mischten in der Hinrunde bereits die Kreisliga B auf. In der Rückserie haben sie ein ganz großes Ziel vor Augen – und passend dazu namhafte Verstärkungen verpflichtet.

Donnerstag, 19.01.2017, 05:01 Uhr

Bei den Hallenstadtmeisterschaften sorgte Ahlen Spor Külübü mit dem Finaleinzug bereits für Furore. Nun möchte die Mannschaft auch die Kreisliga B weiter aufmischen.
Bei den Hallenstadtmeisterschaften sorgte Ahlen Spor Külübü mit dem Finaleinzug bereits für Furore. Nun möchte die Mannschaft auch die Kreisliga B weiter aufmischen. Foto: René Penno

Platz fünf nach der Hinrunde in der Kreisliga B war den Verantwortlichen von Ditib Ahlen Spor Kulübü nicht gut genug. Mit einigen vielversprechenden Neuzugängen hat der Aufsteiger seine hohen Ambitionen zu Beginn der Vorbereitungsphase auf die Rückrunde noch einmal deutlich untermauert.

Gleich sieben neue Spieler, von denen jedoch noch nicht alle umgehend spielberechtigt sind, konnten Sportdirektor Taner Bayraktar und Spielertrainer Kemal Gemec in den letzten Tagen begrüßen. „Wir wollen damit vor allem unsere Probleme im defensiven Bereich, die wir in der Hinrunde hatten, ausgleichen“, hieß es zur Begründung der vielen Transfers.

Viel frisches Potenzial

Atilla Kara (RW Ahlen 2), Emre Kurt (SVE Heessen), Yusuf Guney (SpVg Bönen), Yasin Yerli (TuS Oestinghausen), Enis Javor (SpVg Beckum 2) sowie die Rückkehrer Ismail Colak (Yunus Emre Hamm) und Behcet Gemec (Baris Spor Oelde) bieten allerdings auch in der Offensive jede Menge Potenzial.

„Der Aufstieg in die Kreisliga A ist schon angepeilt“, gibt Bayraktar deshalb auch selbstbewusst zu. Viel hänge jedoch von der Auftaktpartie gegen Aramäer zum Rückrundenbeginn ab. „Wenn wir da einen Sieg einfahren, ist alles drin. Eine Niederlage wäre jedoch katastrophal. Deshalb steht unser Ziel eigentlich erst nach dem Spiel fest.“

Mehr Erfahrung im Kader

Vor der Saison setzten die Verantwortlichen primär auf junge Spieler. Nun aber verpflichteten sie auch einige erfahrene Akteure. „Wir wollten uns nach der zwischenzeitlichen Negativserie in der Hinrunde ein bisschen Erfahrung zurückholen, um die jungen Spieler besser zu unterstützen. Jetzt haben wir eine gute Mischung aus Jung und Alt“, sagt Bayraktar. Der Kader des immer noch sehr jungen Vereins umfasst inzwischen stattliche 28 Spieler.

„Damit sind wir auch von der Breite her sehr gut aufgestellt“, glaubt der Sportliche Leiter. Einen eklatanten Makel aus der ersten Saisonhälfte sollen seine Jungs in Zukunft ausmerzen. „Wir werden nicht mehr den Fehler machen, einen Gegner nach dem Tabellenplatz zu beurteilen. Wir müssen alle Spiele ernst nehmen – denn alle Punkte sind jetzt wichtig“, erklärt Taner Bayraktar. Angesichts von sechs Zählern Rückstand darf sich ASK in den kommenden Wochen und Monate keine Ausrutscher mehr erlauben, soll das Ziel Aufstieg noch in die Tat umgesetzt werden.

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