Fußball: Hallen-Stadtmeisterschaft der Frauen
UFC krallt sich die Krone durch Finalsieg gegen Amelsbüren

Münster -

Viel beeindruckender geht es ja kaum. Die Futsalerinnen des UFC Münster holten durch einen 4:0-Finalerfolg gegen GW Amelsbüren erstmals die Hallen-Stadtmeisterschaft. Titelverteidiger Wacker Mecklenbeck war enttäuscht über das Aus im Halbfinale.

Sonntag, 29.01.2017, 19:01 Uhr

Strahlende Siegerinnen vom UFC Münster – die Uni-Kickerinnen spielten eine bärenstarke Stadtmeisterschaft und sicherten sich hochverdient den Titel.
Strahlende Siegerinnen vom UFC Münster – die Uni-Kickerinnen spielten eine bärenstarke Stadtmeisterschaft und sicherten sich hochverdient den Titel. Foto: Heimspiel/Piccin

Sie strahlten nach der Schlusssirene um die Wette, die Kickerinnen des UFC Münster . In beeindruckender Art und Weise hatten sie zuvor im Finale der Stadtmeisterschaft GW Amelsbüren mit 5:0 niedergespielt. Eine wahre Machtdemonstration der eigenen Stärke. „Man hat der Truppe angemerkt, dass sie schon drei Hallenturniere absolviert hat. Der Rhythmus war da, die Mädels haben einen absolut überzeugenden Ball gespielt“, bilanzierte UFC-Coach Julian Offermann.

Eine absolut zutreffende Aussage, denn auch eine Stufe zuvor war es eine klare Angelegenheit zugunsten des UFC. Mit 4:0 wurde die sensationell in das Halbfinale eingezogene Reserve des Gastgebers SC Gremmendorf in die Schranken gewiesen.

Nicht nur in diesem Spiel war UFC-Stürmerin Laura Rieping herausragend. So sprang am Ende für sie auch noch die Torjägerkanone sowie die Auszeichnung als beste Spielerin des Turniers heraus. „Ich bin schon ein wenig überrascht, aber natürlich überglücklich“, erklärte die Ausgezeichnete.

Für den UFC war der Titel zugleich das Double, denn Offermanns Schützlinge gewannen jüngst auch die Hallen-Kreismeisterschaft in Warendorf. Den Coach freute es: „Das ist jetzt natürlich doppelt schön.“

Aber auch im Lager des unterlegenen Kontrahenten war keiner geknickt. „Wir können feiern. Natürlich ist es schade, ein Finale zu verlieren, aber gegen den UFC ist das auch keine wirkliche Schande. Wir sind stolz auf das, was wir hier erreicht haben“, stellte Co-Trainerin Selda Aykin klar. Sicher auch begründet in der Tatsache, dass es Amelsbüren im Halbfinale zur Überraschung vieler gelang, Westfalenligist und Titelverteidiger Wacker Mecklenbeck aus dem Turnier zu kegeln. „Das war natürlich super. Da hat meine Mannschaft auch wirklich alles gegeben“, zeigte sich Aykin stolz auf die Leistung.

Gänzlich anders war natürlich die Stimmung bei Wacker-Trainer Andre Frankrone. „Mich ärgert das einfach nur. Am Montag kann ich mich dann vielleicht über den dritten Platz freuen. Wir haben uns das aber selbst zuzuschreiben. Nur gut spielen reicht nicht, man muss auch den Abschluss suchen und nicht immer noch mal querlegen. Das war letztlich zu umständlich.“

Das Ausscheiden des Vorjahressiegers war in der Tat bitter, denn über weite Strecken der zwölf Spielminuten hatte Mecklenbeck alles unter Kontrolle, ehe eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Wacker für die Vorentscheidung sorgte, denn Amelsbürens Thessa Schipke nahm Maß und wuchtete den Ball aus halblinker Position hoch ins lange Eck. Ein Traumtor, das Amelsbüren den Finaleinzug bescherte.

Das Spiel um Platz drei wurde direkt vom Neunmeterpunkt ausgefochten. In dieser Lotterie behielt Mecklenbeck mit 3:2 die Nase gegen Gremmendorf vorn. Den entscheidenden Treffer erzielte Marie Seppelt. Ihr kraftvoller Schuss unter den Querbalken sicherte den Podiumsplatz.

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