Fußball: Bezirksliga 7
SVD macht gleich einen Riesensatz

Drensteinfurt -

Völlig überraschend setzte sich der SV Drensteinfurt mit 3:2 in Wiescherhöfen durch.

Sonntag, 12.02.2017, 20:02 Uhr

Oliver Logermann avancierte mit seinen zwei Toren und einer Torvorbereitung zum Matchwinner für den SV Drensteinfurt.
Oliver Logermann avancierte mit seinen zwei Toren und einer Torvorbereitung zum Matchwinner für den SV Drensteinfurt. Foto: Kleineidam

Dass Testspiel-Ergebnisse oft keine Aussagekraft haben, zeigte der erste Auftritt der Fußballer des Bezirksligisten SV Drensteinfurt nach der Winterpause in der Liga. Die schlechte Vorbereitung mit vielen Ausfällen und vier Pleiten in fünf Partien interessierte spätestens am Sonntag um 16.45 Uhr niemanden mehr. Die Drensteinfurter erwischten den bisherigen Tabellenführer TuS Wiescherhöfen mit dem 3:2 eiskalt, fügten Wiescherhöfen die erst zweite Niederlage der Saison zu, feierten nach zuvor fünf Pflichtspielen ohne Sieg den achten Erfolg und machten in der Tabelle einen Riesensatz vom zehnten auf den fünften Platz. Matchwinner war Oliver Logermann, der zwei Tore erzielte und eins vorbereitete.

„Er wird ein Problem kriegen zu erklären, dass er nur noch an der Seitenlinie stehen wird“, sagte SVD-Coach Ivo Kolobaric und spielte darauf an, dass der spielende Co-Trainer Logermann im Sommer sein Amt übernehmen wird. Kolobaric freute sich riesig über den Coup in Hamm: „Wenn wir kompakt stehen und Gas geben, können wir jeden schlagen.“

Logermann hatte den Außenseiter in der neunten Minute in Führung gebracht. Ercan Taymaz und Dennis Popil hätten erhöhen können, wenn nicht gar müssen. Steven Degelmann (35.), Spielertrainer der seit zwölf Partien ungeschlagenen Wiescherhöfener, und Dennis Steinke (42.) drehten das Spiel vor der Pause. „Zwei Gegentore Marke SVD – aus dem Nichts“, sagte Kolobaric. „Doch dieses Mal ging‘s in die andere Richtung. Wir haben mehr und mehr Selbstvertrauen bekommen und in der zweiten Halbzeit unser Spiel gemacht.“

Zwar hatte der TuS Wiescherhöfen insgesamt mehr Ballbesitz, doch der SVD hielt „ziemlich aggressiv“ dagegen. Das wurde belohnt: Mit einem Schuss in den Knick glich Logermann aus (67.) – sein siebtes Saisontor. Nach dem 2:2 und einer Gelb-Roten Karte für die Gastgeber (80.) waren die Stewwerter psychologisch im Vorteil. Eine Vorarbeit von Logermann nutzte Dennis Popil zum spätern 2:3 (83.).

SV Drensteinfurt: Kemper, Fröchte, Niemeyer, Niehues, Logermann, S. Wiebusch, Schouwstra (64. Grönewäller), Popil (90. Pankok), Möllers, van Elten, Taymaz (90.+3 Diepenbrock).

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