Fußball | Bezirksliga 11: Vorwärts Epe - SV Lippramsdorf
„Das ist nicht mehr zu erklären“

Gronau-Epe -

Das war eine klare Angelegenheit. Gegen den SV Lippramsdorf stand Bezirksligist Vorwärts Epe auf verlorenem Posten und kam nicht einmal ansatzweise in die Reichweite eines Punktgewinns. Als die Gastgeber zum ersten Mal trafen, hatte das nur noch statistischen Wert.

Sonntag, 14.05.2017, 18:05 Uhr

Ohne Durchschlagskraft blieben die Eperaner über weiter Strecken des Spiels gegen den SV Lippramsdorf. Erst in der Schlussphase gelangen ihnen zwei Treffer – da stand es jedoch schon 0:5.
Ohne Durchschlagskraft blieben die Eperaner über weiter Strecken des Spiels gegen den SV Lippramsdorf. Erst in der Schlussphase gelangen ihnen zwei Treffer – da stand es jedoch schon 0:5. Foto: Angelika Hoof

Am Ende mussten die Bezirksliga-Fußballer von Vorwärts Epe mit der 2:5-Niederlage gegen den SV Lippramsdorf fast noch zufrieden sein. Denn zwischenzeitlich roch es am Sonntag verdächtig nach einem noch deutlicheren Debakel für die Platzherren. Mit 0:5 lagen sie bereits aussichtslos zurück, ehe sie das Ergebnis zumindest noch etwas erträglicher gestalteten.

Epes Trainer Dirk Bültbrun war nach dem Schlusspfiff restlos bedient und – wie er betonte – enttäuscht von der Leistung seiner Truppe. „Wir sind derzeit der Selbstbedienungsladen der Liga und einfach nicht in der Lage, unser Tor sauber zu halten“, ärgerte er sich. Dabei war Vorwärts recht gut in die Partie gekommen und hätte bei drei guten Chancen durchaus in Führung gehen können. Doch zehn ganz schwache Minuten vor der Pause bescherten den Gastgebern zum Seitenwechsel einen ernüchternden 0:3-Rückstand.

Zehn schwache Minuten vor der Pause bescheren Epe 0:3-Rückstand

Zunächst brachte Hendrik Kleinefeld den SVL überraschend mit 1:0 in Führung (35.). „Diese Tor fiel aus dem Nichts“, konnte Bülbrun nur mit dem Kopf schütteln. Und es kam noch schlimmer. Binnen drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff legten Robin Joemann (42.) und abermals Kleinefeld den zweiten und dritten Treffer für die Lippramsdorfer nach und sorgten damit praktisch schon für die Vorentscheidung. „Wir haben einfache Fehler im Spielaufbau gemacht und konnten das dann leider in der Defensive nicht mehr regeln. Das darf nicht passieren und ist für mich auch nicht mehr zu erklären.“

Die Hoffnungen der Eperaner, mit einem frühen Treffer in der zweiten Halbzeit vielleicht doch noch einmal zur Aufholjagd zu blasen, erfüllten sich nicht. Zwei gute Chancen blieben wieder ungenutzt. Stattdessen machten die Gäste mit dem ersten ernsthaften Gegenangriff nach der Pause und dem 0:4 in der 66. Minute endgültig alles klar. Wieder war es Hendrik Kleinefeld, der sich in die Torschützenliste eintrug und seinen dritten Treffer an diesem Nachmittag erzielte. Als Jonas Zernahle elf Minuten später den Stand mit einem sehenswerten Tor aus rund 20 Metern auf 0:5 schraubte (77.), bahnte sich eine richtig schmerzliche Klatsche für die Grün-Weißen an.

Aleksandar Temelkov und Patrick Leuders verkürzen

Doch immerhin gelang den Eperanern noch ein wenig Schadensbegrenzung. Zunächst verkürzte Aleksandar Temelkov auf 1:5 (80.). In der Schlussminute erzielte Patrick Leuders noch der Treffer zum 2:5-Endstand. „Aber das hilft uns auch nicht. Hätten wir stattdessen früher unsere Chancen genutzt, wäre es vielleicht etwas enger zugegangen. So war das letztlich nur wertlose Ergebniskosmetik“, meinte Bülbrun.

Vorwärts Epe bleibt trotz der deutlichen Niederlage zwar Tabellenvierter, hat aber nur noch zwei Punkte Vorsprung auf Verfolger SV Lippramsdorf, der allerdings schon ein Spiel mehr absolviert hat.

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