Fußball: Jugend-Westfalenliga
RW Ahlens A-Jugend fast gerettet

Ahlen -

Einen Riesenschritt Richtung Klassenerhalt in der Westfalenliga hat die U19 von Rot-Weiß Ahlen mit ihrem 2:1-Sieg bei Eintracht Dortmund gemacht. Dabei starteten die Gastgeber mit viel Schwung und Willen in die Partie, sodass in den ersten Minuten der glänzend aufgelegte Torhüter Christos Tarambuskas gleich zwei Mal über sich hinauswachsen musste und beste Chancen vereitelte.

Montag, 15.05.2017, 13:05 Uhr

Tolles Wochenende für RW Ahlens Guiliano Nieddu: Erst bezwang er mit den Regionalliga-Fußballern die Sportfreunde Siegen, dann mit der A-Jugend Eintracht Dortmund. Beides war enorm wichtig für den Klassenerhalt.
Tolles Wochenende für RW Ahlens Guiliano Nieddu: Erst bezwang er mit den Regionalliga-Fußballern die Sportfreunde Siegen, dann mit der A-Jugend Eintracht Dortmund. Beides war enorm wichtig für den Klassenerhalt. Foto: Marc Kreisel

Doch beim 0:1 war auch er machtlos. Dortmunds Alexander Möllers nahm aus 25 Metern Maß und hämmerte den Ball unter die Querlatte. Die Ahlener waren zu diesem Zeitpunkt die bessere Mannschaft, ließen allerdings erneut beste Torgelegenheiten aus. Darüber hinaus verloren sie mit Lennart Kutscher einen wichtigen Spieler in der Abwehr. Nach einem Pressschlag zog er sich eine Außenbandverletzung zu. Damit ist die Saison für ihn beendet.

Für viel Ärger im Ahlener Lager sorgten zwei Strafraumszenen, in denen nicht nur RWA-Trainer Ralf Wetzstein Elfmeter forderte. In der ersten Szene vertändelte der Dortmunder Schlussmann Tarik Akin den Ball und hielt dann Talha Temur auf dem Weg zum Ausgleich fest. „Das ist ein klarer Elfmeter. Klarer geht es gar nicht. Über eine Rote Karte hätte man diskutieren können, aber pfeifen muss man so etwas“, war Wetzstein außer sich. Auch bei der zweiten Szene war Talha Temur der Leidtragende. Er setzte sich über die rechte Seite durch und wurde erneut im Strafraum zu Fall gebracht, doch auch diesmal blieb die Pfeife stumm.

Fußball A-Jugend Westfalenliga: Eintracht Dortmund - RW Ahlen

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Im dritten Anlauf klappte es dann mit dem Ahlener Tor: Als Eintrachts Keeper erneut ein Lapsus unterlief, bedankte sich Torjäger Talha Temur mit einem sehenswerten Heber aus 30 Metern zum 1:1. Nach dem Seitenwechsel stellte Kapitän Zoran Martinovic die Zeichen auf Sieg, als er eine Ecke von Eney Güney zum 2:1 einnickte. „Dieses Tor war für meine Mutter zum Muttertag“, sagte er.

Von dem Schock erholten sich die Dortmunder nicht mehr und Ahlen holte drei wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten. Damit stehen die Rot-Weißen auf dem neunten Tabellenplatz und haben bei drei noch ausstehenden Spielen nun sieben Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

– RWA: Tarambuskas, Kutscher (20. Scholdei), Skalski, Mustapha, Nieddu, Schakat, Martinovic, Güney, Petreian (61. Tütüncüoglu), Nickel (69. Jcen), Temur

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