Fußball - Verbandspokal-Finale: SC Paderborn - SF Lotte
Sportfreunde sind urlaubsreif

Lotte -

Die Krönung einer bemerkenswerten Saison blieb den Sportfreunden Lotte versagt, wirklich verübeln möchte es ihnen aber niemand. Mit 1:3 (0:1) unterlag die Mannschaft von Trainer Ismail Atalan am Donnerstag im Westfalenpokal-Finale beim SC Paderborn.

Freitag, 26.05.2017, 00:05 Uhr

Groß war die Enttäuschung bei Spielern und Fans der Sportfreunde nach dem mit 1:3 verlorenen Westfalenpokal-Finale beim SC Paderborn
Groß war die Enttäuschung bei Spielern und Fans der Sportfreunde nach dem mit 1:3 verlorenen Westfalenpokal-Finale beim SC Paderborn Foto: Mrugalla

Sie sind urlaubsreif. Durch und durch. Mittelfeldspieler Tim Wendel wollte zwar nicht nach Ausreden suchen, merkte aber auch an, „dass die Saison sehr lang war. Wir sind echt kaputt.“ Die Krönung einer bemerkenswerten Saison blieb den Sportfreunden Lotte versagt, wirklich verübeln möchte es ihnen aber niemand. Mit 1:3 (0:1) unterlag die Mannschaft von Trainer Ismail Atalan am Donnerstag im Westfalenpokal-Finale beim SC Paderborn und verpasste damit den dritten Sprung in den DFB-Pokal in Folge.

„Natürlich sind wir alle enttäuscht“, brachte es Atalan auf den Punkt. „Aber die Mannschaft hat eine Riesenleistung in dieser Saison gezeigt. Ich bin stolz auf meine Spieler.“ Und weiter: „Wir müssen ganz schnell in den Urlaub. In den letzten 20 Minuten haben wir uns total aufgegeben.“

Westfalenpokal-Finale

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  • Die Sportfreunde Lotte mussten sich im Verbandspokal-Finale beim SC Paderborn mit 1:3 geschlagen geben. Foto: Mrugalla
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  • Die Sportfreunde Lotte mussten sich im Verbandspokal-Finale beim SC Paderborn mit 1:3 geschlagen geben. Foto: Mrugalla
  • Die Sportfreunde Lotte mussten sich im Verbandspokal-Finale beim SC Paderborn mit 1:3 geschlagen geben. Foto: Mrugalla
  • Die Sportfreunde Lotte mussten sich im Verbandspokal-Finale beim SC Paderborn mit 1:3 geschlagen geben. Foto: Mrugalla
  • Die Sportfreunde Lotte mussten sich im Verbandspokal-Finale beim SC Paderborn mit 1:3 geschlagen geben. Foto: Mrugalla

Damit hat der Chefcoach Recht. In der ersten Halbzeit hatte Lotte die Hausherren komplett im Griff und hätte bei einer Großchance von Philip Steinhart eigentlich in Führung gehen müssen. „Dann läuft es ganz anders und wir gewinnen das Spiel“, ärgerte sich Tim Wendel. „Aber wenn man die Dinger vorne nicht macht, muss man sich nicht wundern. Uns hat allerdings auch wie so oft in der Endphase der Meisterschaft das Glück gefehlt. Aber natürlich war der Sieg für Paderborn verdient.“

War von den Hausherren bis dahin so gut wie nichts zu sehen, fiel in der 40. Minute völlig überraschend das 1:0 durch Marcus Piossek. Dieser Gegentreffer verfehlte seine Wirkung nicht. In der zweiten Halbzeit fanden die Sportfreunde quasi nicht mehr statt. Die Spieler wirkten völlig ausgelaugt und boten kaum noch Gegenwehr. Auch als Atalan im Laufe des zweiten Durchgangs mit Nico Neidhart, Luca Tankulic und Saliou Sané frische Kräfte brachte und auf totale Offensive setzte, kam kaum Produktives heraus. Mehr als der 3:1-Anschlusstreffer durch Sané (80.) schafften die Sportfreunde nicht. Die hatten zuvor durch leichtfertige Fehler und einem möglichen Nichtangriffs-Agreement mit Paderborn den Hausherren zwei Treffer durch van der Biezen (50.) und 3:0 Michel (78.) zum 3:0-Zwischenstand quasi geschenkt. Eine eklatant hohe Fehlpassquote zum Ende des ersten Durchgangs führte Atalan auch auf fehlende Konzentration nach einer langen und kräftezehrenden Saison zurück.

Die Sportfreunde waren schlichtweg fertig und enttäuscht, die Freude über den Cupgewinn hielt sich aber auch beim SC Paderborn in Grenzen. „Es ging darum, Gesicht zu zeigen nach dem letzten Wochenende. Wir freuen uns, dass wir uns für den DFB-Pokal qualifiziert haben. Am Ende war es verdient. Damit ist aber nicht alles gutzumachen, was passiert ist“, meinte Trainer Steffen Baumgart. Seit einer Woche steht der Abstieg des SCP in die Regionalliga fest, es ist der dritte in Folge, was einen unrühmlichen nationalen Rekord bedeutet. Die Ostwestfalen sorgten aber auch für eine positive Bestmarke: Durch den 3:1-Erfolg gewannen sie zum achten Mal den Westfalenpokal – Rekord.

SC Paderborn: Ratajczak - Zolinski (70. Bickel), Boeder, Strohdiek, Herzenbruch (86. Ruck) - Krauße - Heidinger, Piossek, Soyak, Bertels (62. Michel) - van der Biezen.

SF Lotte : Fernandez - Langlitz, Heyer, Nauber, Steinhart (70. Tankulic) - Dej, Wendel, Brock (56. Neidhart) - Lindner (56. Sané), Rosinger, Freiberger.

Tore: 1:0 Piossek (40.), 2:0 van der Biezen (49.), 3:0 Michel (78.), 3:1 Sané (80.). - Schiedsrichter: Florian Exner (Bielefeld). - Gelbe Karten: Bertels - Brock, Langlitz. - Zuschauer : 4142.

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