Fußball: Oberliga Westfalen – RW Ahlen im Trainingslager
„Nicht auf einer Kaffeefahrt“

Ahlen -

„Ohne Fleiß kein Preis“ - das besagt ein altes deutsches Sprichwort. Dies galt am vergangenen Wochenende auch für die Oberliga-Fußballer von Rot-Weiß Ahlen in ihrem Trainingslager im Sauerländischen Usseln. Die Ahlener waren nicht zu Spaß da – zumindest nicht nur.

Sonntag, 09.07.2017, 19:07 Uhr

Spaß am Erfolg: Beste Stimmung herrschte auch bei den verschiedenen Trainingsspielchen, bei denen mannschaftsinterne Teams gegeneinander antraten.
Spaß am Erfolg: Beste Stimmung herrschte auch bei den verschiedenen Trainingsspielchen, bei denen mannschaftsinterne Teams gegeneinander antraten. Foto: Marc Kreisel

„Ohne Fleiß kein Preis“ - das besagt ein altes deutsches Sprichwort. Dies galt am vergangenen Wochenende auch für die Oberliga-Fußballer von Rot-Weiß Ahlen in ihrem Trainingslager im Sauerländischen Usseln. „Wir sind hier nicht auf einer Kaffeefahrt, sondern wollen den Grundstein für eine erfolgreiche Saison legen“, betonte der Sportliche Leiter, Joachim Krug.

Das kickende Personal bekam das bei insgesamt neun intensiven Trainingseinheiten zu spüren – und das schon vor dem Frühstück, dass sich die Spieler mit einem Lauf über rund sechs Kilometer erst einmal verdienen mussten. Am Sonntagvormittag stand zudem ein rund 75-minütiger Geländelauf auf dem Programm, der insbesondere die aufgerückten Nachwuchskicker noch einmal vor eine echte Herausforderung stellte. „Ich bin mir vorgekommen wie ein Bergsteiger“, stöhnte beispielsweise Jeremy Mustapha. Chefcoach Erhan Albayrak war aber zufrieden mit dem Einsatz seines Personals: „Ich habe gesehen, dass alle wollten und wunderbar mitgezogen haben.“

Eine Schrecksekunde gab es in der dritten Trainingseinheit am späten Samstagnachmittag. U19-Keeper Christos Tarambuskas wurde beim Torschusstraining unglücklich von Emre Karaca am Auge getroffen, zog sich einen kleinen Cut zu und musste vom Physioteam versorgt werden. Trainer Erhan Albayrak zog sich daraufhin selbst die Handschuhe an und stellte sich in den Kasten. „Das hat er wirklich sehr gut gemacht. Er wäre ein Option, falls mal Not am Mann ist auf der Torhüter-Position“, bemerkte Ahlens Torwarttrainer Klaus Kühn mit einem schelmischen Grinsen.

Dass im Trainingslager aber nicht nur geschuftet und geschwitzt wurde, konnten die zahlreichen Zuschauer, die immer mal wieder am Sportplatz vorbeischauten, sehen. Es wurde viel gelacht – und auch einige Späße durften nicht fehlen, bei denen dem einen oder anderen zumindest kurzfristig das Lachen etwas verging. So wurde zum Beispiel Geburtstagskind Justin Persch­mann (20) überrascht, indem einige Team-Kameraden ihn festhielten, zehn rohe Eier auf seinem Kopf zerdrückten und ihn danach mit Mehl überschütteten.

Fußball: Oberligist RW Ahlen im Trainingslager in Willingen

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Rädelsführer bei dieser Aktion war unter anderem Kapitän Cihan Yilmaz, der allerdings nicht nur in Sachen Späße voranging, sondern sein Amt auch sonst vorbildlich ausübte. „Ich bin ja schon länger Kapitän – nicht nur in Ahlen, sondern auch zuvor in der Türkei. Deshalb weiß ich, wie wichtig es ist, neue Spieler schnell zu integrieren. Denn nur als Einheit kann man letztlich Erfolg haben. Das macht mindestens 80 Prozent aus.“ Am freien Samstagabend hatten die Neuen eine weitere Gelegenheit, den Rest der Truppe besser kennenzulernen.

Für Yilmaz war das Trainingslager deshalb nicht nur sportlich, sondern auch für den Teamgeist „wieder Gold wert“. Sein Fazit: „Wir haben gute Jungs dazubekommen. Ich glaube, das wird eine sehr gute und intakte Mannschaft.“

Und auch Erhan Albayrak war rundum zufrieden. „Nach diesem Trainingslager hat sich die Mannschaft zwei frei Tage verdient“, kündigte der Trainer eine Verschnaufpause an.

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