Fußball: SV Burgsteinfurt bei Westfalia Kinderhaus
Der rechtzeitige Warnschuss?

burgsteinfurt -

Landesligist SV Burgsteinfurt hat vor dem anstehenden Verbandspokalspiel beim TuS Tengern in seinem letzten Test bei Westfalia Kinderhaus einen Schuss vor den Bug kassiert und mit 0:3 verloren. Für Trainer Christoph Klein-Reesink nicht ganz unpassend.

Mittwoch, 02.08.2017, 12:08 Uhr

Dreimal musste Nicholas Beermann, der Torwart des SV Burgsteinfurt, in Kinderhaus den Ball aus den Maschen holen, weil seine Vorderleute patzten.
Dreimal musste Nicholas Beermann, der Torwart des SV Burgsteinfurt, in Kinderhaus den Ball aus den Maschen holen, weil seine Vorderleute patzten. Foto: Thomas Strack

Selten freut sich ein Trainer über eine Niederlage. Groß war dieselbe auch nicht unbedingt, aber Christoph Klein-Reesink weiß seine Spieler offensichtlich gut einzuschätzen. Mit 0:3 (0:2) unterlag der SV Burgsteinfurt beim Bezirksligisten Westfalia Kinderhaus – genau zum richtigen Zeitpunkt und nicht unverdient, wie der Stemmerter Übungsleiter zu Protokoll gab.

„Jetzt fahren wir vielleicht ein bisschen vorsichtiger nach Tengern. Bei den Spielen der Stadtmeisterschaft lief vieles zu einfach für uns. Das war ein rechtzeitiger Schuss vor den Bug“, sagte Reese, der seine Mannschaft zu dem anstehenden Westfalenpokalspiel in Minden nicht übereuphorisiert anreisen lassen möchte.

Bereits in der 5. Minute begann das Dilemma für den SVB. Max Moor spielte kurz hinter der Mittellinie einen Fehlpass, Kinderhaus schaltete schnell um, spielte den Pass in die Spitze – und schon hieß es 0:1. Ähnliches unterlief Thomas Artmann im Spielaufbau in der 31. Minute, als er das Kunstleder seinem Gegenspieler unmotiviert und flach in den Fuß spielte. Ruckzuck schaltete Kinderhaus um und der Spielstand lautete 0:2.

„Dabei sind wir eigentlich ganz gut ins Spiel gestartet. Artmann hatte zwei gute Möglichkeiten, von denen eine an den Pfosten krachte und beim anderen Mal der Ball knapp übers Tor ging. Letztlich haben wir uns aber selbst geschlagen, weil alle drei Gegentore nach groben, individuellen Fehlern entstanden sind“, resümierte Klein-Reesink die zweimal 45 Minuten in Kinderhaus.

Treffer Nummer drei für die Gastgeber fiel sechs Minuten nach dem Seitenwechsel. Diesmal war Kai Hintelmann der Übeltäter. Nach einer Kinderhauser Ecke köpfte der Ex-Altenberger den Ball zurück in den Strafraum, wo ein Kinderhauser Spieler kurz Danke sagte und zum 3:0 vollendete. Möglichkeiten für den SVB in Durchgang zwei? „Gefühlt bestimmt sieben Mal“, so Reesinks Antwort.

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