Fußball: Kreisliga A
Gelmer und Albachten nehmen vor dem Start Favoritenrolle an

Münster -

Nach der vergangenen Saison, in der beide Mannschaften nur knapp den Aufstieg verpassten, gelten GW Gelmer (Staffel 1) und Concordia Albachten (Staffel 2) als Favoriten auf den Titel in der Kreisliga A. Vor dem Saisonstart ist die Zahl der Konkurrenten jedoch nicht klein.

Donnerstag, 24.08.2017, 14:08 Uhr

Wiederholung erwünscht: Armen Tahiri (l.) und Julian Rehne wollen mit Concordia Albachten erneut jubeln.
Wiederholung erwünscht: Armen Tahiri (l.) und Julian Rehne wollen mit Concordia Albachten erneut jubeln. Foto: Heimspiel/chl

Concordia Albachten kann den Saisonstart offensichtlich kaum erwarten. Zumindest beginnt der Staffelsieger der Kreisliga A 2 48 Stunden vor dem offiziellen Termin und hat gleich die Chance, ein Zeichen und sich an die Spitze zu setzen. Platz eins verpasste GW Gelmer in der Vorsaison in der A 1 am Ende nur knapp. Wie Albachten in der Parallelstaffel gilt auch das Team von Trainer Mohammed Sroub als erster Kandidat für Rang eins und einen Platz im Kreisendspiel am 31. Mai 2018. Bis dahin warten 30 Spieltage – und Runde eins am Wochenende.

Ein Selbstläufer wird die Spielzeit weder für Albachten noch für Gelmer. „Ich bin gespannt. Es gibt viele Vereine, die man beachten sollte. Beispielsweise den SV Rinkerode“, versucht Albachtens Trainer Jens Truckenbrod eine Einschätzung. Dass mit Wacker Mecklenbeck, dem SV Bösensell und dem SC Nienberge drei weitere Verdächtige gehandelt werden, liegt auf der Hand. Ungeachtet dessen, wie groß der Kreis der Konkurrenten wird, weiß er um den Stellenwert der eigenen Elf als Top-Favorit. „Das ist auch gut, und das wollen wir so. Schließlich wissen wir, was wir können“, versichert er vor seinem zweiten Trainerjahr.

Die Zusammensetzung des Kaders bestärkt ihn. Bis auf den bislang zweiten Torhüter, Nils Depenbrock, hat niemand den Kader verlassen. „Dass wir zusammen­geblieben sind, ist jetzt schon für mich der größte Erfolg“. Während Patrick Hinkerohe die freie Torhüterposition bekleidet, sorgen zwei junge Akteure, die das Studium nach Münster verschlagen hat, für Alternativen. Mut macht auch die Aussage eines Stammspielers, die Gültigkeit für die gesamte Motivation bei der Concordia haben könnte. „Ich bin noch nicht fertig mit Albachten“, hatte der seinem Coach versprochen.

Nicht minder groß ist die Entschlossenheit in Gelmer. „Wenn man im Vorjahr Zweiter wird, muss man damit rechnen, hoch gehandelt zu werden. Wir haben damit kein Problem“, sagt Sroub und legt nach: „Wir wollen uns nicht verstecken.“ Schon zum Auftakt müssen die Grün-Weißen aus der Deckung kommen. Der Heimspiel-Doppelpack gegen den SC Everswinkel und den VfL Sassenberg ist nicht ohne. Den VfL hat Sroub ebenso auf dem Zettel wie die SG Telgte und besonders Borussia Münster. „Die haben einiges getan“, begründet er ­seine Einschätzung.

Etwas, aber Bemerkenswertes, hat sich auch in seinem Team verändert. Neben Tim Schwartz vom SV Mauritz fand mit Lukas Toboll ein Landesliga-Spieler nach Gelmer. Doch der wird nicht wie beim SC Münster 08 im, sondern weit vor dem Tor agieren. „Er hat ein gutes Passspiel, ist top-fit und hat in der Vorbereitung überzeugt. Lukas wird die ­Abwehr stabilisieren“, sagt Sroub zum nicht alltäglichen Trikot- und Positionswechsel des Neuzugangs. An der (Führungs-)Rolle des Teams soll sich nichts ändern.

Einfluss möchten auch gleich sieben zweite Mannschaften in beiden Staffeln zusammen nehmen. Mit Westfalia Kinderhaus II und der Warendorfer SU II mischt ein Duo in der A 1 mit, mit dem BSV Roxel II, dem SV Herbern II, dem TuS Altenberge II, dem TuS Hiltrup II sowie dem Werner SC II ein Quintett in der A 2.

Neu sind in dieser Saison fünf Teams im Kreisliga-Oberhaus. Während dabei mit dem VfL Sassenberg (A 1) und dem TuS Ascheberg (A 2) zwei ambitionierte Bezirksliga-Absteiger aufgenommen werden mussten und Beachtung verdienen, ist die Rolle der Aufsteiger offen. BW Greven (A 1) und Liga-Rückkehrer GW Albersloh (A 2) ist etwas zuzutrauen, die WSU-Zweite visiert den Klassenerhalt an. Gemeinsam können alle den Start nicht abwarten. Und Sroub sagt auch gleich, warum: „Es wird mit Sicherheit wieder spannend.“

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