Fußball-Landesliga
Reckmann, der Verlässliche beim VfL

Senden -

Rainer Leifken, Coach des VfL Senden, wusste anfangs gar nicht, was er mit Patrick Reckmann anfangen sollte. Doch längst zählt der Innenverteidiger zu den Leistungsträgern im Sportpark.

Freitag, 15.09.2017, 20:09 Uhr

Immer nah am Mann, sobald es hinten brenzlig wird: Patrick Reckmann, Innenverteidiger des VfL Senden (l.).
Immer nah am Mann, sobald es hinten brenzlig wird: Patrick Reckmann, Innenverteidiger des VfL Senden (l.). Foto: rau

Joshua Dabrowski , Lucas Morzonek, Rabah Abed, Dennis Otto, Abdel Belkadi: Landesligist VfL Senden hat einige atemberaubend gute Mittelfeld- wie Offensivleute in seinen Reihen. Und dann gibt es Spieler wie Patrick Reckmann , die selten Tore schießen oder die Stürmer spektakulär in Szene setzen, aber deshalb nicht minder zum Erfolg des Teams beitragen.

André Bertelsbeck – selbst einst Verteidiger und eine Hälfte des Trainerduos im Sportpark – hat ein Faible für solche Spieler, die oft und zu Unrecht im Schatten der Trickser, der Knipser, der Taktgeber stehen: „Ich habe mich als Aktiver immer in den Dienst der Mannschaft gestellt. So wie Patti das Sonntag für Sonntag tut.“

Stabilitätsanker in der Defensive

Reckmann, aber auch Jan Reickmann, die das VfL-Pärchen im Abwehrzentrum bilden, seien Stabilitätsanker, lobt Bertelsbeck. Spieler, die es Dabrowski und Co. überhaupt erst ermöglichten, zu glänzen. Weil die eben wissen: Geht mal ein Ball verloren, stehen da hinten zwei Mann, die verlässlich die Fehler der Vorderleute ausbügeln.

Dabei habe Rainer Leifken, der andere Coach, zunächst gar keine Verwendung für ihn gehabt, als der 2015 beim VfL anheuerte, erinnert sich Reckmann: „Rainer hat mir gesagt, dass ich mein Spiel umstellen müsse.“ Weniger Abräumer, mehr Stratege. Wobei: „Wenn du solche Supertechniker wie Lucas oder Joshua vor dir auf der Sechs hast, musst du eigentlich gar nichts zur Spieleröffnung beitragen“, schmunzelt der 26-Jährige.

Trotzdem habe Leifken ihm enorm viel beigebracht. Und: „Wenn man mehrmals in der Woche im Training gegen Granaten wie Rabah verteidigt, lernt man als Fußballer automatisch dazu.“ Am meisten habe er sich jedoch von Rico Schmider, in der Aufstiegssaison Dreh- und Angelpunkt beim VfL, abgeschaut.

Senden am Sonntag in Heiden

Vom schwachen Saisonstart des FC Viktoria Heiden lässt sich Sendens Coach André Bertelsbeck nicht blenden: „Da war Heiden enorm ersatzgeschwächt. Das ist immer noch eine Mannschaft, die aus der Westfalenliga kommt und sich zuletzt dank zweier Siege wieder gefangen hat. Auch in Heiden werden uns 80, 90 Prozent nicht reichen, um zu punkten. Trotzdem bin ich nach der guten Trainingswoche zuversichtlich, dass unsere Serie hält.“ Personell können die beiden VfL-Trainer Bertelsbeck und Rainer Leifken am Sonntag, 15 Uhr, im Volksbank-Stadion nahezu aus dem Vollen schöpfen. Nur Steffen Nagel ist noch verletzt. flo

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