Fußball: Bezirksliga
2:2 gegen Wilmsberg – Wolbeck kann nur Unentschieden

Münster -

Für den VfL Wolbeck verbessert sich die Lage im Tabellenkeller immer noch nicht signifikant. Der Aufsteiger schaffte es nicht, sein Heimspiel gegen den SV Wilmsberg zu gewinnen – trotz zweimaliger Führung. Nach dem 2:2 ist das Team weiter sieglos. Es zeigte aber eine gute Vorstellung.

Sonntag, 17.09.2017, 20:09 Uhr

Daniel Bothen (2. v. r.) nahm die Glückwünsche für einen besonderen Treffer gerne entgegen. Der VfL-Kapitän traf aus 65 Metern zur 1:0-Führung.
Daniel Bothen (2. v. r.) nahm die Glückwünsche für einen besonderen Treffer gerne entgegen. Der VfL-Kapitän traf aus 65 Metern zur 1:0-Führung. Foto: fotoideen.com

Lange sah es so aus, als könnte Aufsteiger VfL Wolbeck seinen ersten Sieg einfahren, doch kurz vor Ende der Partie kam der favorisierte SV Wilmsberg noch zum 2:2 (2:1).

Trainer Alois Fetsch wusste um die Stärke des Gegners, schließlich gehören die Borghorster zum Kreis der Titelanwärter. Ein Sieg sei keine Pflicht, aber gern gesehen, so ließ der 44-Jährige wissen. Dennoch wollte er eine Mannschaft auf dem Platz sehen, die aufgrund ihrer Geschlossenheit und ihres Ehrgeizes bereit ist, an ihre Grenzen zu gehen. Nachdem Daniel Groll und Cedric Eisfeldt zwei Mal für den Gast die Latte getroffen hatten (6./7.), war der Gastgeber wach. Im Gegenzug gelang Daniel Bothen mit einem Freistoß aus 65 Metern die Führung. Wilmsbergs Keeper Lukas Schröder stand zu weit vor seinem Kasten. Die Bogenlampe senkte sich unter die Latte. Der Jubel währte jedoch nicht lange, denn in der 13. Minute erzielte Marius Wies per Volleyschuss den Ausgleich, Torwart Marc Klein war völlig chancenlos. Der VfL ließ sich nicht hängen, zeigte stattdessen eine starke Reaktion auf den Gegentreffer. So köpfte Marco Bensmann nach einer Ecke zum 2:1 ein (22.). Bis zur Halbzeit beherrschte Wolbeck das Spiel, kam zu zahlreichen Chancen, doch Sven Möllmann (33.), Marvin Deckert (36.) und Daniel Seidel (45.) ließen einiges liegen und versäumten es, früh den Deckel auf die Partie zu setzten.

Die Pause dauerte nicht lange genug, um ausreichend Zielwasser zu trinken, denn der VfL vergab weiterhin Chance um Chance. Wilmsberg agierte nun vermehrt mit langen Bällen und taktischen Fouls. Darauf reagierte Trainer Christof Brüggemann und stellte ab der 70. Minute von 4-4-2 auf 3-5-2 um. Der taktische Kniff zeigte Wirkung. Nachdem Bensmann in der 82. Minute den Ball für die Hausherren ans Lattenkreuz gesetzt hatte, rächte sich Eisfeldt. Er traf zum 2:2-Endstand (84.). In der Nachspielzeit sah Wilmsbergs Niclas Ochse noch Gelb-Rot. Wolbeck half das aber nicht mehr.

Fetsch war nach Abpfiff nahezu sprachlos. „Wir haben eine super Leistung gezeigt, das einzig Manko war die Chancenverwertung, weshalb sich das Remis wie eine Niederlage anfühlt.“ VfL:  Klein – Deckert, Beuing, Quabeck (76. Gieseler), Stelzig – Frerichs (63. Rehberg), Bothen, Bensmann, Geske – Möllmann, Seidel.

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