Fußball | Bezirksliga 11: FC Epe - Adler Weseke
Ein Spiel dauert nicht 45 Minuten

Epe -

Vielleicht sollten die Bezirksliga-Kicker des FC Epe schleunigst ein Buch mit den größten Binsenweisheiten des Fußballs zur Hand nehmen. Es könnte jedenfalls nicht schaden, mal bei Sepp Herberger nachzuschlagen, um daran erinnert zu werden, dass ein Spiel 90 Minuten dauert – und nicht nur 45.

Sonntag, 08.10.2017, 21:10 Uhr

Ausgetrickst: In der Nachspielzeit ließ sich Alexander Sühling vom weit aufgerückten FC-Keeper Niklas Baumann nicht aufhalten und traf danach zum Endstand.
Ausgetrickst: In der Nachspielzeit ließ sich Alexander Sühling vom weit aufgerückten FC-Keeper Niklas Baumann nicht aufhalten und traf danach zum Endstand. Foto: Kristian van Bentem

Im Heimspiel gegen Adler Weseke jedenfalls stellten die Eperaner den Dienst nach dem Seitenwechsel praktisch vollständig ein. So wurden sie als Statisten auf dem Feld Zeugen, wie ihnen eine 2:0-Pausenführung noch aus der Hand glitt und am Ende eine 2:4-Niederlage amtlich war.

„Das war völlig unnötig“, kommentierte FCE-Spielertrainer Jeroen van der Veen nach dem Schlusspfiff das Debakel. „Wir haben uns so einfache Ballverluste erlaubt, viel zu lässig agiert und in der Abwehr schlecht gestanden“, stellte er treffend fest. Mangelnde Fitness wollte er allerdings nicht diagnostizieren, auch wenn seine Truppe den Gästen in der zweiten Halbzeit läuferisch nichts mehr entgegenzusetzen hatten. „Das ist eine reine Kopfsache“, beteuerte van der Veen. „Wir wussten: Wenn Weseke den Anschlusstreffer macht, geht es los. Und tatsächlich lief danach bei denen alles und bei uns nichts mehr.“

Wie geschmiert lief es bei den Eperanern dagegen in der ersten Halbzeit. Da roch es verdächtig nach Heimsieg. Jannik Holtmann brachte die Gastgeber mit einem direkt verwandelten Freistoß aus halbrechter Position an der Strafraumgrenze, der wie ein Strich ins Netz zischte, mit 1:0 in Führung (23.). Rick Reekers erhöhte nach einem Foul an ihm selbst per Elfmeter (36.) auf 2:0. „Danach haben wir das dritte Tor verpasst – dann wäre die Sache erledigt gewesen“, ärgerte sich van der Veen.

Fußball Bezirksliga 11: FC Epe - Adler Weseke

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Erledigt war am Ende stattdessen der FC Epe. Lenkte Keeper Niklas Baumann den Ball nach einem gefährlichen Freistoß der Gäste noch über die Latte (47.), so nahm das Unheil wenig später endgültig seinen Lauf. Als Patrick Redegeld bei einer Rettungstat im Fünfmeterraum zu Boden ging und hinter dem Rücken den Ball unglücklich zwischen den Armen einklemmte, war der Elfmeterpfiff die logische Konsequenz. Mike Börsting sagte danke und verwandelte sicher zum 2:1 (57.). Weseke setzte nach und ging aggressiv in die Zweikämpfe, in denen die Eperaner nun fast durchweg zweiter Sieger blieben. Bei einem langen Freistoß ließ die FC-Abwehr im Rücken Felix Lüttjann völlig frei gewähren, der zum Ausgleich einköpfte (60.).

„Danach war bei uns nur noch Angst zu spüren“, so van der Veen. Und sie war auch völlig berechtigt. Denn weitere Treffer für Weseke lagen nicht nur in der Luft, sondern wurden bittere Realität für die Gastgeber. Bei der Bogenlampe von Jonah Ploss in der 78. Minute hechteten zwei Eperaner dem Ball vergeblich hinterher, ehe er sich zum 2:3 ins Tor senkte. Beim Konter, der zum 2:4 führte, hatte dann Alexander Sühling keine Mühe, als letzten Mann den weit aufgerückten FC-Keeper Niklas Baumann zu umkurven und schließlich ungestört den Ball ins Tor zu schieben (90.+5).

Van der Veen schwant schon: „Jetzt kommen harte Wochen auf uns zu.“

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