Fußball: Landesliga 4
Lars Müller: „Erst das Derby, dann die Kirmes“

Herbern/Werne -

Ein Pflichtspiel zwischen SV Herbern und Werner SC – das hat es lange nicht mehr gegeben. Beim Aufsteiger WSC agieren einige Ex-Herberner – auch Coach Lars Müller, der einst für die C-Jugend des SVH kickte.

Donnerstag, 19.10.2017, 10:10 Uhr

Wollen gegen ihren Ex-Verein punkten: Lars Müller (r.) und sein Co-Trainer Christof Zilligen 
Wollen gegen ihren Ex-Verein punkten: Lars Müller (r.) und sein Co-Trainer Christof Zilligen  Foto: privat

Ein Pflichtspiel zwischen SV Herbern und Werner SC – das hat es lange nicht mehr gegeben. Am Freitagabend um 19.30 Uhr (die Partie wurde wegen der „ Sim-Jü “ vorgezogen) ist es soweit. Beim Landesliga-Aufsteiger WSC agieren einige Ex-Herberner – mehrere Spieler oder auch Co-Trainer Christof Zilligen. Und Coach Lars Müller , der einst für die C-Jugend des SVH und später für den 1. FC Nürnberg in der Bundesliga kickte.

Sie sind waschechter Werner. Auf was freuen Sie sich am meisten: auf das Derby oder auf die Sim-Jü?

Müller: (lacht) Eins nach dem anderen – erst das Derby, dann die Kirmes.

Beim SVH ist es Teil des Saisonziels, am Saisonende vor dem WSC zu stehen. Steht umgekehrt auf Ihrer Agenda, die Herberner in dieser Spielzeit wenigstens zweimal zu ärgern?

Müller: Nein. Wir haben das erklärte Ziel, den Klassenerhalt zu schaffen. Alles andere zählt nicht. Die Partie in Herbern ist für uns ein Bonusspiel. Der SVH ist alles andere als ein direkter Konkurrent.

Der Ex-Herberner Dennis Klossek und Dominik Giffey wurden beim 0:0 gegen Burgsteinfurt des Feldes verwiesen. Wie schwer wiegt ihr Fehlen im Derby?

Müller: Die beiden sind wichtige Spieler. Es ärgert uns schon, dass sie nicht dabei sind. Andererseits haben wir einen großen Kader und viele gute Spieler, denen ich zutraue, die Lücken zu füllen.

Neben Klossek gibt es noch weitere ehemalige Herberner in Ihrem Team. Wer wird am Freitag mit dabei sein?

Müller: Henry Poggenpohl ist verletzt. Marvin Bruland und Mondrian Runde sind angeschlagen – ob sie spielen können, wird sich zeigen. Jussef Saado und Yannick Lachowicz stehen auf jeden Fall zur Verfügung. chrb

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