Fußball: Kreisliga A Beckum
Größerer Siegeswille: Vorwärts Ahlen bezwingt Westfalia Vorhelm

Ahlen -

Das war ein Signal der Stärke. Vorwärts Ahlen hat Westfalia Vorhelm die erste Niederlage nach zuvor neun ungeschlagenen Spielen verpasst. Das veranlasste Trainer Wolfgang Holtz zu einer Kampfansage.

Sonntag, 22.10.2017, 19:10 Uhr

In der ersten Hälfte leisteten Marvin Brüggemann (rechts) und Westfalia Vorhelm viel Widerstand. Danach gaben Kevin Ortmann und die DJK Vorwärts klar den Ton an.
In der ersten Hälfte leisteten Marvin Brüggemann (rechts) und Westfalia Vorhelm viel Widerstand. Danach gaben Kevin Ortmann und die DJK Vorwärts klar den Ton an. Foto: Lars Gummich

Das Derby gewonnen, zwei Punkte auf Tabellenführer BW Sünninghausen gut gemacht. Der Spieltag hätte für Vorwärts Ahlen nicht besser laufen können. Dementsprechend zufrieden zeigte sich auch Trainer Wolfgang Holtz nach dem 4:2-Sieg über Westfalia Vorhelm.

„Das war ein richtig geiles Spiel von beiden Teams.“, schwärmte der Coach. Die Gäste kamen zunächst allerdings besser ins Spiel. Nach zwölf Minuten belohnte Westfalias Jan-Hendrik Schmitz die starke Anfangsphase mit dem 1:0-Führungstreffer und sich selbst mit seinem zehnten Saisontor. Nach einer Flanke von Stefanos Dontsis besorgte Alexander Klockenbusch den 1:1-Ausgleich für Vorwärts (33.), diesen konterte Vorhelms Philipp Woestmann in der 43. Minute zur erneuten 2:1-Führung für die Glöden-Elf.

Zu wenig investiert

„Nach der Halbzeit haben wir dann zu wenig ins Spiel investiert, obwohl der Spielverlauf uns eigentlich in die Karten gespielt hatte“, monierte Oliver Glöden den Auftritt seiner Truppe nach dem Seitenwechsel. Die Szene der Partie ereignete sich in der 62. Minute im Vorhelmer Strafraum: Nachdem Christian Schmidt den Gegner im eigenen Sechzehner zu Fall brachte, lief Björn Weber zum fälligen Strafstoß an, scheiterte jedoch an Torwart David Reinke.

Fußball-Kreisliga-A-Beckum: Vorwärts Ahlen – Westfalia Vorhelm 4:2

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„Nach dem Elfmeter habe ich gedacht: ‚Jetzt ist es vorbei‘“, gab Vorwärts-Trainer Wolfgang Holtz offen zu. Doch sein Bauchgefühl sollte ihn täuschen. Ahlen schien von der vergebenen Chance angestachelt und erspielte sich Chance um Chance. „Vorwärts hatte ab dem Zeitpunkt den größeren Siegeswillen und wir haben viele falsche Entscheidungen getroffen“, berichtete TuS-Übungsleiter Oliver Glöden.

Drei verletzungsbedingte Wechsel

Dieser musste nicht nur den erneuten Ahlener Ausgleich durch Björn Weber (78.) sowie die spielentscheidenden Gegentore durch Oguzhan Yildirim (81.) und Joel Oetterer (88.) hinnehmen, sondern zu allem Überfluss auch drei Mal verletzungsbedingt wechseln. Davin Wöstmann, Johannes Kraskes und Christoph Hanskötter mussten das Feld frühzeitig verlassen.

„Es war klar, dass unsere Siegesserie nicht für immer halten würde“, kommentierte Glöden die erste Niederlage seiner Elf nach zuvor neun ungeschlagenen Spielen. Wolfgang Holtz schaut derweil nach dem nächsten Dreier nach ganz oben: „Wir wollen die Nummer eins werden“, lautete seine Kampfansage an Noch-Tabellenführer BW Sünninghausen.

Vorwärts: Splett – Lo Grande, Lüdemann, Klockenbusch (77. Oetterer), Weber (90. Kuchta), Aksan, Wegner, Dontsis, Ortmann, Uhlenbrock (46. Yildirim), Pottgüter

Vorhelm: Reinke – Jüttemeier, Kraskes (70. Lüning), Hanskötter (43. Brehe), Schmidt, Woestmann, Brüggemann, Bergedieck, Schmitz, Lökes, Wöstmann (66. Albrecht).

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