Fußball: Blick auf Bezirksliga 7 und Kreisliga A1
Warendorfer SU sieht endlich wieder Land

Kreis Warendorf -

Nach zwölf sieglosen Spielen landeten die WSU-Fußballer gleich zwei Siege in Folge. Beim 3:1-Erfolg über Sendenhorst zeigte das Team zwei Gesichter.

Montag, 13.11.2017, 11:11 Uhr

Klarer Fall von Rudelbildung: Sassenbergs Kicker hatten am Sonntag nach langer Durststrecke endlich wieder Grund zum Jubeln – und zwar gleich sechs Mal im Derby gegen Warendorfs Reserve.
Klarer Fall von Rudelbildung: Sassenbergs Kicker hatten am Sonntag nach langer Durststrecke endlich wieder Grund zum Jubeln – und zwar gleich sechs Mal im Derby gegen Warendorfs Reserve. Bis auf Keeper Julian Reher sind hier alle Mann im Einsatz: Von links Tobias Ketteler, Christian Hartmann, Daniel Langliz, Torschütze Stefan Wortmann, Johan Bialas, Maximilian Tepe (verdeckt), Lukas Nienaber, Emir Peci, Chris Dreckmann und Andre Risse. Foto: Dirk Böckmann

„Land in Sicht“ heißt es seit Sonntag bei den Fußballern der Warendorfer SU. Mit dem 3:1-Heimsieg über die SG Sendenhorst ist das rettende Ufer nur noch sieben Punkte entfernt.

Das hört sich viel an – ist es aber nicht, wenn man bedenkt, dass der Rückstand acht Tage zuvor noch zwölf Zähler betragen hatte. Wer die erste Halbzeit der Partie gegen Sendenhorst sah, traut dem Team nach wie vor den Klassenerhalt zu. Doch im zweiten Abschnitt traten wieder alte Schwächen auf, allen voran im Spielaufbau. Was aber viel wichtiger ist: Die Warendorfer scheinen sich die Gunst von Glücksgöttin Fortuna erarbeitet zu haben. In den Wochen zuvor hätten sie ein Spiel wie am Sonntag nicht gewonnen.

Am Rand fieberte auch WSU-Seniorenobmann Ralf Sennhenn gerade in Halbzeit zwei mit und gab den jungen Spielern hin und wieder Anweisungen. Auch ihm fiel beim Abpfiff ein dicker Stein vom Herzen: „Das haben sich die Burschen verdient, die erste Hälfte war wirklich überragend. Aber nach dem Ausfall von Kapitän Bernd Kieskemper ist bei uns Sand ins Getriebe gekommen, zudem wurde Sendenhorst deutlich mutiger.“

Der nächste Spieltag, 19. November

Bezirksliga 7

Hamm II - FSC Rheda  (Fr)

Sendenhorst - Freckenhorst

Soest - SW Hultrop

Wiedenbr. II - Westönnen

Oestinghaus. - Bockum-Hövel

Lohauserholz - Ennigerloh

Drensteinfurt - Warendorf

Cappel - Rhynern II

 

Kreisliga A1

Kinderhaus II - Mauritz

Telgte - Borussia Münster

BW Greven - Münster 05

Eintracht MS - SC Füchtorf

Gelmer - Ems Westbevern

Everswinkel - Westkirchen

Ostbevern - Sassenberg

WSU II - SC Hoetmar

...

In Sachen Trainersuche bestätigte Sennhenn, dass das derzeitige Gespann Christian Gerdhenrich und Axel Theres vorerst am Ruder bleiben werde: „Die beiden harmonieren gut, der Erfolg ist jetzt auch da. Wir stehen also bei der Trainersuche keineswegs unter Zeitdruck.“

Übrigens sahen trotz des miesen Wetters rund 200 Zuschauer, darunter die Hälfte aus Sendenhorst, das Kellerduell.

Die Ausgeglichenheit der Liga wurde auch am 14. Spieltag wieder deutlich, weil der Tabellenzwölfte aus Lohauserholz mit 2:1 bei Spitzenreiter Bockum-Hövel siegte. An der Spitze thronen punktgleich die Neuzugänge aus Ostwestfalen, Rheda und Wiedenbrücks Zweite.

Die A-Liga meldete gleich drei Spielausfälle – überall dort, wo es keinen Kunstrasenplatz gibt. Der VfL Sassenberg beendete seine Durststrecke mit einem eindrucksvollen 6:1-Erfolg über den personell arg gebeutelten Aufsteiger aus Warendorf und setzt sich damit zumindest in der oberen Hälfte fest. Die WSU muss aufpassen, dass sie nicht nach unten durchgereicht wird. Für den SC Füchtorf war beim 0:2 der Tabellenzweite aus Gelmer einfach eine Nummer zu groß. Er muss seine Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gegen Gegner anderen Kalibers einfahren.

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