Fußball: 3. Liga
VfL Osnabrück: Nullnummer in Jena

Osnabrück -

Der VfL Osnabrück kehrte am Samstagnachmittag mit einem Punkt im Gepäck nach Hause. In Jena erreichten die Lila-Weißen auf tiefem Geläuf ein 0:0.

Samstag, 25.11.2017, 19:11 Uhr

Emmanuel Iyoha durfte in Jena von Beginn an ran.
Emmanuel Iyoha durfte in Jena von Beginn an ran. Foto: Mareike Stratmann

Der VfL Osnabrück hat sich in der 3. Fußball-Liga beim 0:0 beim FC Carl Zeiss Jena einen wichtigen Auswärtspunkt erkämpft. Osnabrück bleibt damit auf Platz 16 - einen Punkt vor der Abstiegszone.

VfL-Trainer Daniel Thioune nahm im Vergleich zum jüngsten 4:1-Sieg gegen den VfR Aalen eine Änderung in der Startelf vor: Emmanuel Iyoha begann für Tim Danneberg (Bank) und spielte zunächst auf dem linken Flügel.

Auf tiefem Geläuf – Schiedsrichter Steffen Brütting hatte nach Dauerregen in Thüringen den Platz erst eineinhalb Stunden vor dem Anpfiff als bespielbar erklärt – entwickelte sich das vorab erwartete rasante Kampfspiel. Der VfL übernahm zu Beginn die Initiative, zeigte gefällige Kombinationen, agierte aber im letzten Drittel zu zögerlich und kam folglich zunächst zu keinen klaren Chancen.

Statistik

Carl Zeiss Jena: Koczor – Brügmann, Gerlach, Slamar, M. Kühne – Löhmannsröben, Eismann – Bock (70. Thiele), Eckardt (78. Krahnert), Sucsuz (46. Starke) – Günther-Schmidt

VfL Osnabrück: Gersbeck – Renneke, Appiah, Susac, Wachs – Groß, Arslan – Heider, Klaas (90. Danneberg), Iyoha (83. Reimerink) – Alvarez (68. Tigges)

Tore: Fehlanzeige - Gelbe Karten: Gerlach, Kühne, Günther-Schmidt, Eismann / Klaas, Susac Appiah - Schiedsrichter: Steffen Brütting (Effeltrich) - Zuschauer: 3885.

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mals bei René Eckards überhastetem Abschluss im VfL-Strafraum auftauchte und sich ab der 20. Minute in die Begegnung reinbiss. Der Bogenlampen-Kopfball von Dennis Slamar an die Latte und der von VfL-Keeper Marius Gersbeck parierte Schuss von Jan Löhmannsröben standen für eine Phase, in der Osnabrück wankte, aber nicht fiel. Die letzten zehn Minuten kam der VfL wieder besser in die entscheidenden Zweikämpfe, sodass es mit einem für die Lila-Weißen ein wenig glücklichen, aber nicht ungerechten 0:0 in die Halbzeit ging.

Der erste Schuss auf das Tor des FC Carl Zeiss war gleichzeitig die erste Großchance für den VfL: Marc Wachs, von Sebastian Klaas stark eingesetzt, scheiterte aus 12 Metern an der Fußabwehr des Jena-Keepers Raphael Koczor. Der abgeblockte Schuss von Klaas und die knapp am Tor vorbeisegelnde Abnahme von Groß aus dem Hinterhalt standen für eine Druckphase der Lila-Weißen nach dem Wechsel.

Das zwischenzeitlich verstummte und nach dem Lattenschuss von Jenas Dominik Bock wieder aufgewachte Publikum versuchte in der Schlussphase, die Mannschaft durch frenetische Anfeuerungsgesänge nach vorne zu treiben. Der VfL hielt mit Kampfkraft und Spielwitz dagegen, brach selbst mehrmals vielversprechend über die Außenbahnen durch, litt aber dann unter unpräzisen Abspielen und mangelnder Bewegung im Zentrum.

In der wilden Schlussphase gingen beide Teams körperlich bis ans Maximum, erspielten sich aber keine klaren Torchancen mehr. Insgesamt ein gerechtes Remis und ein nicht unwichtiger Auswärtszähler für den VfL im Abstiegskampf.

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