Interview am Dienstag
Claus Hensel: „Wir hatten Not am Mann“

Hoetmar -

Eigentlich wollte Claus Hensel im Sommer seine aktive Karriere beenden und den Co-Trainer beim A-Ligisten SC Hoetmar machen. Doch am Sonntag stand er beim 0:3 in Everswinkel 90 Minuten auf dem Feld. WN-Redakteur Wolfgang Schulz unterhielt sich darüber mit ihm.

Dienstag, 19.12.2017, 06:30 Uhr

Claus Hensel (rechts)
Claus Hensel (rechts) Foto: René Penno

Warum standen Sie auf statt neben dem Feld?

Hensel : Weil wir viele Ausfälle und Not am Mann hatten, auf der Bank saß unter anderem der Geschäftsführer. Aber das war ja schon mein zweiter Einsatz in der Hinrunde.

Wie fit ist man denn als Co-Trainer?

Hensel: Bei rund 70 Prozent, denn die meisten Übungen mache ich mit.

Und wo war Ihr Einsatzgebiet auf dem Platz.

Hensel: In der Zentrale der Dreierkette.

Warum kam nach einer guten Halbzeit der Einbruch?

Hensel: Wir sind nicht mehr so konzentriert zur Sache gegangen und haben dem Gegner zu viel Platz gelassen. Und das nutzt eine individuell so starke Truppe wie Everswinkel dann aus. Die Niederlage war verdient, vielleicht ist sie um ein Tor zu hoch ausgefallen.

Warum geht es jetzt trotz des guten Saisonstarts wieder gegen den Abstieg?

Hensel: Weil wir nicht konstant genug spielen und weil wir bei den vielen Unentschieden zu viele Punkte liegen gelassen haben. Aber ich bin mir sicher, dass wir im neuen Jahr die nötigen Zähler für den Klassenerhalt holen werden.

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5367468?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F192%2F
Besorgter Blick nach Wuhan
Auf einer Straße in Wuhan, der Heimatstadt der in Münster lebenden Jun Zhou, geleitet ein Mann in Schutzkleidung einen möglicherweise Infizierten über die Straße.
Nachrichten-Ticker