Fußball: HKM in Warendorf
Meistertrainer Mario Zohlen von der SG Telgte lobt die Defensive

Telgte -

Nach dem Triumph bei der Hallenkreismeisterschaft in Warendorf spricht Mario Zohlen, Trainer der SG Telgte, im Interview über die ausgefallene Siegesfeier, seinen spielenden Torwart und über eine weitere Titel-Chance in diesem Jahr.

Montag, 08.01.2018, 19:01 Uhr

Coach Mario Zohlen gewann mit der SG Telgte den Hallentitel in Warendorf.
Coach Mario Zohlen gewann mit der SG Telgte den Hallentitel in Warendorf. Foto: Kock

Mit einem 4:2-Sieg im Finale gegen die DJK RW Milte schossen sich die Fußballer der SG Telgte am Sonntagabend in Warendorf zum Hallenkreismeister. Der A-Liga-Spitzenreiter gewann den Titel zum ersten Mal seit fünf Jahren und zum insgesamt fünften Mal nach 1989, 1997, 1998 und 2013. WN-Redakteur Ralf Aumüller hat am Tag nach dem Triumph mit Meister-Trainer Mario Zohlen gesprochen.

Haben Sie am Sonntagabend mit der Mannschaft noch wild gefeiert?

Zohlen: Nein, gar nicht. Es mussten ja alle am Montag arbeiten. Außerdem waren die Jungs nach den zwei Turniertagen auch ein bisschen platt. Wir werden die Feier aber definitiv nachholen.

Was war ausschlaggebend für den Turniersieg?

Zohlen: Wir sind nicht gut reingekommen, dann haben sich die Jungs von Spiel zu Spiel gesteigert – besonders die Defensivreihe. Das war die Basis, dass wir diszipliniert und kompakt verteidigt haben. Es werden ja immer die Offensivspieler gefeiert, entscheidend war aber auch unsere Defensive. Und die beiden Spieler aus der zweiten Mannschaft, Björn Busch und Can Cevik, haben sich nahtlos eingefügt. Sie waren klasse.

Mit Nils Möllers haben Sie einen Feldspieler als spielenden Torwart eingesetzt.

Zohlen: Das war auch ein entscheidender Faktor. Das haben nicht alle gemacht – und wenn, dann mit ihrem etatmäßigen Torwart. Mit Nils konnten wir das ruhiger ausspielen als andere.

Das war der erste Meistertitel 2018, im Mai folgt der zweite in der Kreisliga?

Zohlen: In der Halle und draußen sind zwei verschiedene Paar Schuhe, das darf man nicht vermischen. Was aber toll war, und das ist ja auch kein unwesentlicher Faktor: die Siegermentalität. In der Hinrunde hat sich die Mannschaft schon weiterentwickelt, was Teamgeist und Einstellung angeht. Das hat sie jetzt fortgesetzt. Und es ist zumindest kein Nachteil, wenn man einen Hallentitel gewinnt.

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