Fußball: 3. Liga
VfL Osnabrück vor dem Spiel in Wehen Wiesbaden mit Angriffsproblemen

Osnabrück -

Schwerer hätte es für den VfL Osnabrück kaum werden können: Im ersten Spiel des Jahres sind die Lila-Weißen beim ambitionierten Tabellendritten SV Wehen Wiesbaden zu Gast. Dennoch gibt sich Trainer Daniel Thioune zuversichtlich.

Freitag, 19.01.2018, 17:01 Uhr

Im Hinspiel kassierte der VfL gegen SV Wehen Wiesbaden eine peinliche 0:4-Schlappe. Damals dabei waren Konstantin Engel (rechts) und Marcel Appiah (2. von rechts), die heute die Innenverteidigung bilden. Christian Bickel (Nr. 23) fehlt wegen eines Kreuzbandrisses.
Im Hinspiel kassierte der VfL gegen SV Wehen Wiesbaden eine peinliche 0:4-Schlappe. Damals dabei waren Konstantin Engel (rechts) und Marcel Appiah (2. von rechts), die heute die Innenverteidigung bilden. Christian Bickel (Nr. 23) fehlt wegen eines Kreuzbandrisses. Foto: Mareike Stratmann

Der Drittplatzierte, der eine überzeugende Hinrunde spielte und Aufstiegsambitionen hegt, erwartet den abstiegsgefährdeten Tabellen-15., der in er ersten Saisonhälfte viele Wünsche übrig ließ. Für Buchmacher eine klare Sache. Und doch ist Daniel Thioune , Trainer des VfL Osnabrück überzeugt, dass seine Mannschaft beim heutigen Gastauftritt beim SV Wehen Wiesbaden (14 Uhr Brita-Arena) nicht leer ausgehen. Thioune zieht seinen Optimismus aus den starken Auftritten der Lila-Weißen vor der Winterpause.

Und er meint, „dass wir an Variabilität hinzugewonnen haben“. Tatsächlich dürften nur Marius Gersbeck (Tor), Adam Sušac (Innenverteidigung) sowie Kapitän Christian Groß (als Sechser im Mittelfeld) ihre Startelfplätze sicher haben. Ansonsten? Wird der Trainer mit der erwähnten Variabilität arbeiten. Je nach Gegner mit einer Dreier-, Vierer- oder Fünferkette agieren. Und immer wieder für personelle Überraschungen sorgen.

Beim SV Wehen Wiesbaden wird Sušac (Gelbsperre) fehlen. Nach den Eindrücken in der Vorbereitung dürfte der wieder genesene Konstantin Engel die Position in der Innenverteidigung neben Marcel Appiah auflaufen. Rechts in der Abwehrkette setzte zuletzt Bashkim Renneke Akzente. Kim Falkenberg spielte eine akzeptable Vorbereitung. Mit der Rückkehr von Defensiv-Allrounder Engel (der auch als Alternative für Marc Wachs auf der linken Abwehrseite infrage kommt) hat Thioune in der Defensive die Qual der Wahl.

Ähnlich ist die Situation auf der Sechserposition und im Mittelfeld: Neben dem gesetzten Groß kann Thioune auf Tim Danneberg, Ahmet Arslan, Sebastian Klaas oder Kamer Krasniqi zurückgreifen. Auf den Flügeln bieten sich – je nach taktischer Ausrichtung – Emmanuel Iyoha, Jules Reimerink, Marc Heider, Steffen Tigges und Renneke an.

Achillesferse könnte der zentrale Angriff sein. Heider ist angeschlagen, kann aber wohl spielen. Marcos Álvarez hat immer wieder mit kleinen Verletzungen zu kämpfen – und der ebenfalls anfällige Robert Kristo wird auch im fitten Zustand nach den bisherigen Eindrücken kaum eine Alternative im Sturmzen­trum sein.

VfL: Gersbeck - Renneke, Appiah, Engel, Wachs - Danneberg, C. Groß - Reimerink, Klaas, Iyoha - Heider.

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