Handball: Damen-Landesliga
Amelie Gordens Verletzung überschattet knappen Sieg der Ahlener SG gegen Harsewinkel

Das knappe 31:30 bei der TSG Harsewinkel war für Trainer Dogan Aydogdu und seine Ahlener SG ein wichtiger Sieg im Kampf um die Spitzenplätze der Landesliga. Doch so richtig freuen konnte sich der Tabellenzweite nach dem Schlusspfiff nicht. Der siebte Saisonsieg wurde überschattet von einer schweren Verletzung, die sich Amelie Gorden zu Beginn der zweiten Halbzeit zuzog.

Sonntag, 21.01.2018, 18:01 Uhr

Hoffen und Bangen: Amelie Gorden verletzte sich gegen die TSG Harsewinkel. Befürchtet wird ein erneuter Kreuzbandriss.
Hoffen und Bangen: Amelie Gorden verletzte sich gegen die TSG Harsewinkel. Befürchtet wird ein erneuter Kreuzbandriss. Foto: ms

Gorden war bei einem Zweikampf mit ihrem Bein hängengeblieben. „Es besteht der Verdacht auf Kreuzbandriss. Amelie hatte diese Verletzung in der Vergangenheit bereits und weiß, wie sich das anfühlt. Das ist ein Schock für uns“, sagte der Trainer betroffen. Eine MRT-Untersuchung am Montag soll Gewissheit geben. Aydogdu und Gordens Mitspielerinnen hoffen bis dahin, dass es nicht die befürchtete Verletzung ist, die für die Rückraum- und Kreissspielerin das sichere Saisonaus bedeuten würde.

„Die Mannschaft hat für Amelie bis zum Schlusspfiff weitergekämpft“, lobte der Coach die emotionale Reaktion seiner Sieben, die sich gegen den Neunten der Tabelle von Beginn an schwer tat. „Ich hatte gehofft, dass es eine klare Sache wird. Aber wir waren in der Abwehr nicht konzentriert genug, haben leichte Fehler verursacht und uns einige unnötige Zeitstrafen eingehandelt. So waren wir oft in Unterzahl“, bemängelte Aydogdu.

Die lange Winterpause habe seinem Team anscheinend nicht gut getan. „Das hat uns aus dem Rhythmus gebracht. Das hat man schon im Spiel zuvor gegen Everswinkel 2 gemerkt“, so der Trainer, der um den Sieg bis zum Schluss zittern musste. Doch Harsewinkels letzter Treffer sechs Sekunden vor Schluss durch Rica Kruk kam zu spät für die Gastgeber.

Für die ASG hieß es ab dem Schlusspfiff Daumen drücken für ihre Nummer 13.

ASG: Holtmann, Zimon, Pumpe (2), Exner (4), Klement, Dodt (1), Bruland (6), Kohlstedt, Deventer (9), Gorden (2), C. Fitzek (6/2), Thiel, S. Fitzek (1).

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