Fußball: Landesliga 4
VfL Senden schießt sich aus der Krise

Senden -

Die Erleichterung ist sehr groß“, kommentierte Trainer Leifken das 1:0 des VfL Senden in Borken. „Nach zwei Niederlagen in Folge war eine gewisse Unsicherheit in der Mannschaft.“ Wäre der Borkener Elfmeter gleich in der zweiten Spielminute ins Tor gegangen, wäre die Unsicherheit wohl weiter gewachsen.

Sonntag, 11.03.2018, 23:03 Uhr

Die Sendener Zweikampfstärke ist wieder da. Hier klärt VfL-Innenverteidiger Jan Reickert (l.) gegen Bastian Bone. Der Borkener Unglücksrabe hatte früh einen Foulelfmeter verschossen.
Die Sendener Zweikampfstärke ist wieder da. Hier klärt VfL-Innenverteidiger Jan Reickert (l.) gegen Bastian Bone. Der Borkener Unglücksrabe hatte früh einen Foulelfmeter verschossen. Foto: Ulrich Hahn

„Die Erleichterung ist sehr groß“, kommentierte Trainer Rainer Leifken wenige Minuten nach dem Schlusspfiff den 1:0 (0:0)-Sieg beim Landesliga-Konkurrenten SG Borken . „Dabei geht es nicht nur um die drei Punkte, sondern vor allem um das Selbstbewusstsein. Nach zwei Niederlagen in Folge war eine gewisse Unsicherheit in der Mannschaft.“

Wäre der Borkener Elfmeter gleich in der zweiten Spielminute ins Tor gegangen, wäre die Unsicherheit wohl weiter gewachsen. Doch Bastian Bone, der zuvor von Abdel Belkadi gefoult worden war, semmelte das Leder an die Unterkante der Querlatte. „Dadurch hat sich unter meinen Spielern Euphorie breitgemacht und die Borkener haben die Gedanken über die verpasste Chancen nicht aus den Köpfen bekommen“, so Leifken.

Nun bestimmte der VfL die Partie und spielte sich mehrfach gute Gelegenheiten zur Führung heraus. Rabah Abed traf den Pfosten (39.) drei Minuten später rasierte ein Fernschuss von Hendrik Heubrock die SG-Latte. Die Sendener waren gegenüber den letzten beiden Partien nicht wiederzuerkennen: „Wir wussten vor allem spielerisch zu überzeugen und waren auch stark in den Zweikämpfen“, sagte der Coach.

Einziges Manko: die Chancenverwertung. Obwohl Dennis Otto (rechts) und Felix Kintrup (links) die Flügel aufrollten, konnte keine ihrer Vorgaben verwertet werden. Bis der eingewechselte Florian Kaling sich auf rechts durchsetzte, nach innen auf Rabeh Abed passte, der den Ball auf Otto weitergab – das ersehnte 0:1.

Nun machten die Borkener auf und bescherten den Gästen noch einmal aufregende zehn Minuten. „Da haben wir noch einmal ganz schön gewackelt“, so Leifken. Zwei Großchancen der SG musste seine Elf noch überstehen, dann endlich waren die drei Punkte im Sack.

VfL: Retzep – Heubrock (65. Stutenkemper), Reickert, Belkadi, Kintrup – Hölscher (71. Kaling), Dabrowski, Berning, Otto – Morzonek, Abed. Tor: Otto (78.). BV: Bone (SG) verschießt Foulelfmeter (2.). Beste Spieler: Dabrowski, Reickert, Belkadi.

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