Landesliga: Personelle Alternativen lassen Formkurve und Stimmungspegel ansteigen
SV Burgsteinfurt mit neuem Selbstvertrauen

Burgsteinfurt -

Der SV Burgsteinfurt fährt zwar als Tabellenvorletzter zum Gastspiel beim Landesliga-Zweiten SV Mesum. Die klare Rollenverteilung ändert aber nichts daran, dass sich der SVB einiges vorgenommen hat.

Freitag, 23.03.2018, 15:03 Uhr

Volle Kraft voraus: Lars Kormann (li.) ist auch beim Gastspiel in Mesum wieder eine Alternative beim SVB.
Volle Kraft voraus: Lars Kormann (li.) ist auch beim Gastspiel in Mesum wieder eine Alternative beim SVB. Foto: Vera Szybalski

Wenn der Tabellenvorletzte SV Burgsteinfurt beim Zweiten SV Mesum antritt, dann braucht man sich über die Rollenverteilung eigentlich nicht zu unterhalten. Der SVB ist klarer Außenseiter in der Neuauflage des Kreisderbys am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) im Mesumer Hasenbrockstadion. Insofern wäre schon ein Unentschieden ein Bonuspunkt für die Stemmerter.

Doch Bonuspunkte hin oder her – in der misslichen Lage, in der sich die Burgsteinfurter befinden, spielt es keine Rolle, woher die zum Klassenerhalt erforderlichen Zähler kommen. Die Hauptsache ist, sie werden eingefahren. Und so überrascht es nicht, wenn SVB-Trainer Christoph Klein-Reesink fordert: „Wir müssen auch einmal dort etwas holen, wo man es uns nicht zutraut.“ Diesen Worten ließ der SVB vor 14 Tagen mit dem überraschenden Auswärtssieg bei Eintracht Ahaus Taten folgen. Und da die zuletzt beim 3:3-Remis gezeigten Leistungen durchaus optimistisch stimmten, rechnet sich der Außenseiter auch im Gastspiel beim SVM etwas aus. „Wir fahren bestimmt nicht nach Mesum, um dort die Punkte wehrlos abzuliefern“, verkündet Co-Trainer André Bischoff.

Keine Frage – in den Wochen nach der Winterpause hat sich etwas getan beim heimischen Fußball-Landesligisten. Neu gewonnenes Selbstvertrauen ist allenthalben zu verspüren. Das ist maßgeblich darauf zurückzuführen, dass sich die Reihen im zuvor voll besetzten SVB-Lazarett langsam lichten. Und was es ausmachen kann, wenn zuvor verletzte Stammkräfte plötzlich wieder in geballter Stärke auf den Platz zurückkehren, das zeigte sich zuletzt gegen Dorsten. Da ging das Burgsteinfurter Trainer-Duo volles Risiko, indem es Mitte der zweiten Halbzeit Lars Kormann, Lucas Bahlmann und Thomas Artmann einwechselte. Die Folge war, dass der SVB sich Chancen im Fünfminuten-Takt erspielte und einen 1:2-Rückstand in einen zwischenzeitliches 3:2-Vorsprung ummünzte.

„Natürlich sind die drei Spieler auch in Mesum eine Option“, verrät Klein-Reesink nichts wirklich Verwunderliches. Gleichwohl betont er, dass gerade im Fall des zuvor monatelang verletzten Thomas Artmann Besonnenheit angebracht sei. „Wir wollen auf keinen Fall riskieren, dass Thomas abermals so lange ausfällt.“

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