Fußball: U19-EM-Qualifikation
DFB-Junioren verpassen trotz Siegs gegen Niederlande die EM-Qualifikation

Ahlen -

Nah dran war die Deutsche U19-Nationalmannschaft an der Qualifikation für die Europameisterschaft in Finnland. Trotz eines deutlichen Siegs gegen die Niederlande reichte es am Ende aber nicht – wegen einer spektakulären Parallelspiels zwischen Schottland und Norwegen.

Dienstag, 27.03.2018, 20:03 Uhr

Die Deutsche U19-Nationalmannschaft von Trainer Meikel Schönweitz (oben rechts) verpasste die EM-Qualifikation. Der eigene 4:1-Erfolg gegen die Niederlande war am Ende nichts wert, da Norwegen im Parallelspiel mit 5:4 gegen Schottland siegte.
Die Deutsche U19-Nationalmannschaft von Trainer Meikel Schönweitz (oben rechts) verpasste die EM-Qualifikation. Der eigene 4:1-Erfolg gegen die Niederlande war am Ende nichts wert, da Norwegen im Parallelspiel mit 5:4 gegen Schottland siegte. Foto: Marc Kreisel

Fast auf den Tag genau vor fünf Jahren verpasste die Deutsche U17-Nationalmannschaft durch eine 0:1-Niederlage gegen die Ukraine in Ahlen die Qualifikation zur Europameisterschaft . Den U19-Junioren erging es Dienstagabend genauso. Abermals erwies sich das Wersestadion für sie nicht als gutes Pflaster. Sie verpassten es, das EM-Ticket trotz eines verdienten 4:1-Siegs gegen die Niederlande zu lösen. Das lag aber an Norwegen, das gegen Schottland nach einer irren Begegnung mit 5:4 gewann und damit Gruppenerster wurde. Damit findet die Europameisterschaft in Finnland im Juli ohne die Mannschaft von Trainer Meikel Schönweitz statt.

Dabei hatte die DFB-Elf vor 3606 Zuschauern zunähst alles dafür getan, zumindest ihren Teil für eine erfolgreiche Quali zu erledigen. Nach einem Schreckmoment gleich zu Beginn, als nach einem Fehler von Adrian Fein früh die Alarmsirenen im Strafraum ansprangen und Che Nunnelys Schuss nur knapp am Tor vorbeistrich, waren die Deutschen hellwach.

Fußball-U19-EM-Qualifikation: Deutschland – Niederlande

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Fortan gaben sie den Ton an, zeigten eindeutig mehr Initiative. Ein Freistoß von Manuel Wintzheimer (13.) von der Strafraumkante landete noch in der Mauer. Nach weiteren Chancen von Wintzheimer (21.) und Adrian Fein (28.) war die 1:0-Führung nach 31 Minuten der verdiente Lohn für einen engagierten Auftritt. Jannis Küblers Versuch konnte Oranje-Linksverteidiger Jordan Teze noch abblocken – dahinter aber lauerte Manuel Wintzheimer und der ließ Mike van de Meulenhof im Tor der Gäste keine Chance.

Kurz nach dem Wechsel dann die Ernüchterung: Die Niederländer glichen durch Orkun Kökcü zum 1:1 (50.) aus. Außerdem lag Norwegen mit 2:0 gegen Schottland vorn. Doch dann drehten die Briten im Parallelspiel auf, stellten die Spielstand auf den Kopf, führten plötzlich mit 4:2. Deutschland machte unterdessen unbeirrt weiter, kam durch Manuel Wintzheimer (70.), Alfons Amade (74.) und per Foulelfmeter von Kai Havertz (87.) eine komfortablen 4:1-Vorsprung. Doch die DFB-Auswahl hatte die Rechnung ohne die Norweger gemacht, die noch mal in einem Kraftakt auf 4:4 stellten und schließlich in der Nachspielzeit gar zum 5:4 gegen Schottland trafen. Damit hatten sie das EM-Ticket in der Tasche. Die DFB-Junioren schlichen bedröppelt vom Platz.

Deutschland: Bartels – Amade, Baack, Baak, Itter – Kübler, Fein (77. Maina), Maier, Goller (90. Tillmann) – Wintzheimer (81. Otto), Havertz

Niederlande: Van De Meulenhof – Winjdal, Obispo, Schuurs, Teze – D’Encarnacao Duarte, Van De Looi – Malen, Kökcü (86. Botman), Nunnely (77. Aboukhlal)– Piroe (77. Gakpo)

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