Bezirksliga 11: FC Epe - TSG Dülmen
Chancen satt für die Gastgeber

Epe -

30 Minuten lag sah es nicht danach aus, als ob der FC Epe dem Titelaspiranten TSG Dülmen Paroli bieten könnte. Doch nach einem 0:2-Rückstand entwickelten sich die Dinge anders als erwartet.

Sonntag, 01.04.2018, 09:04 Uhr

Nach 30 Minuten und zwei Gegentreffern lag der FC Epe am Boden. Doch danach raffte sich der Gastgeber gegen die TSG Dülmen zu einer starken Leistung auf, die jedoch nur mit dem Ehrentreffer belohnt wurde.  
Nach 30 Minuten und zwei Gegentreffern lag der FC Epe am Boden. Doch danach raffte sich der Gastgeber gegen die TSG Dülmen zu einer starken Leistung auf, die jedoch nur mit dem Ehrentreffer belohnt wurde.   Foto: sh

Plötzlich boten sich den Gastgebern Chancen in Hülle und Fülle. Auch wenn die Eperaner die Nachholpartie am Donnerstagabend mit 1:3 verloren, hatten sie den Tabellenzweiten mächtig in Verlegenheit gebracht. Nie und nimmer hätte der FC Epe diese Partie verlieren müssen.

Im Zentrum der Kritik stand der Schiedsrichter. Er hatte gleich zwei Treffer von Epes Rick Reekers nicht anerkannt. „Im ersten Durchgang wollte er vor dem Tor ein Foulspiel gesehen haben“, erklärte FCE-Coach Jeroen van der Veen. Besonders diskutiert wurde aber der nicht anerkannte Strafstoßtreffer.

„Ich denke, niemand hier im Stadion weiß, warum der Schiedsrichter den Treffer nicht anerkannt hat. Rick soll den Anlauf unterbrochen haben. Er hat aber nur verzögert, er hat seine Bewegung nicht gestoppt“, war van der Veen anderer Meinung als der Referee. Es wäre immerhin der Ausgleich gewesen – in einer Phase, als der FC Epe das Spiel voll im Griff hatte.

FC Epe verliert trotz bester Chancen 1:3 gegen TSG Dülmen

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  • Nach 0:2-Rückstand hatte der FC Epe am Donnerstagabend genug Möglichkeiten, die 1:3-Niederlage zu verhindern. Foto: sh
  • Nach 0:2-Rückstand hatte der FC Epe am Donnerstagabend genug Möglichkeiten, die 1:3-Niederlage zu verhindern. Foto: sh
  • Nach 0:2-Rückstand hatte der FC Epe am Donnerstagabend genug Möglichkeiten, die 1:3-Niederlage zu verhindern. Foto: sh
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  • Nach 0:2-Rückstand hatte der FC Epe am Donnerstagabend genug Möglichkeiten, die 1:3-Niederlage zu verhindern. Foto: sh
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  • Nach 0:2-Rückstand hatte der FC Epe am Donnerstagabend genug Möglichkeiten, die 1:3-Niederlage zu verhindern. Foto: sh

Das war in der ersten halben Stunden überhaupt nicht der Fall. Selbstbewusst trat die TSG, die das Hinspiel nach 2:0-Führung überraschend 2:3 verloren hatte, in den Bülten an und bestimmte zunächst Richtung und Tempo.

Als die Gäste nach 30 Minuten 2:0 nach Treffern von Tobias Korte (17. Min.) und Alexander Kock (30.) führte, schienen sich die Befürchtungen von van der Veen („Es wird sehr schwer für uns. Wir spielen gegen eine der besten Mannschaften der Liga“) zu bewahrheiten. Bei beiden Gegentoren sah die Eper Abwehr sehr schlecht aus. Weder die Torschützen noch der Flankengeber beim zweiten Treffer wurden bedrängt. „Wir haben Dülmen spielen lassen“, war van der Veen nicht zufrieden.

Doch warum auch immer – mit dem zweiten Treffer war es mit der TSG-Herrlichkeit vorbei. Nach einem Freistoß von Julian Reus kam Reekers mit dem Kopf an den Ball, Dülmens Keeper Markus Sylla lenkte den Ball an die Latte. Wenig später patzte der Gästetorwart beim Herauslaufen, aber Moritz Göckener konnte die unverhoffte Möglichkeit nicht nutzen. Jetzt witterten die Eperaner ihre Chance, legte ihre Scheu ab und setzten nach. Tatsächlich hätte es bis zum Pausenpfiff zu mehr als dem Anschlusstreffer durch Jan Bakenecker Serne (40.) reichen können, der flach in die Ecke zielte.

Diesen Schwung behielt der FC Epe bei. Bis zur 70. Minute etwa war von der TSG in der Eperaner Spielhälfte nichts mehr zu sehen. Im Drei-Minuten-Takt spielten sich die Hausherren Chancen heraus, Sylla stand im TSG-Tor im Brennpunkt.

Angefangen vom Distanzschuss von Reus bis zum Reekers-Strafstoß nahm der FCE Maß und verzeichnete ein klares Chancenplus. Doch der Ausgleich blieb den engagierten van der Veen-Schützlingen versagt. Auch ohne Strafstoß hätte es zu Treffern reichen müssen. Reekers mehrfach, Göckener, Holtmann – der FC Epe bestimmte zwar das Geschehen, ließ aber die besten Gelegenheiten aus. Dieser Spielverlauf war so nicht erwartet worden.

Doch der Aufwand war groß. Auch der nicht genutzte Strafstoß zehrte an den Kräften. Die TSG fand zurück ins Spiel und verlagerte das Spiel wieder mehr in die andere Richtung. Als FCE-Keeper Dirk Wöltering im Herauslaufen klärte, ergab sich noch eine letzte Großchance für die Gastgeber. Reekers lief auf Sylla zu, blieb aber erneut zweiter Sieger (78.). Ein Treffer in dieser Situation hätte nicht nur den Ausgleich bedeutet, sondern wohl auch nochmals Kräfte freigesetzt.

So aber lief Epe die Zeit davon. Als Wöltering in der vorletzten Minute auch beim Eckball nach vorne eilte, war das das letzte Aufbäumen. Daraus ergab sich keine Chance mehr. Den Konter Richtung leeres FCE-Tor schloss Korte zum 1:3 ab. Ein bitteres Ergebnis nach einem Spiel, das der FC Epe dank seiner zahlreichen Möglichkeiten nicht verlieren durfte.

„Auch wenn wir keine Punkte bekommen haben, haben wir mit dieser Leistung gegen eine Spitzenmannschaft aber viel Selbstvertrauen getankt“, betonte van der Veen und ergänzte: „Unser Kampf, aber auch unser Spiel bietet Perspektiven.“

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