Landesliga: Für den SV Burgsteinfurt zählt gegen den Werner SC nur ein Sieg
SV Burgsteinfurt mit dem Rücken zur Wand

Burgsteinfurt -

Der SV Burgsteinfurt steht gegen den Werner SC vor einem Abstiegs-Endspiel. Eine Niederlage wäre fast schon das Aus im Kampf um den Klassenerhalt.

Freitag, 20.04.2018, 14:04 Uhr

Alex Bügener (re.), hier in einer Szene aus dem Spiel bei Borussia Emsdetten, steht mit dem SV Burgsteinfurt im Abstiegsgipfel gegen den Werner SC unter absolutem Erfolgszwang.
Alex Bügener (re.), hier in einer Szene aus dem Spiel bei Borussia Emsdetten, steht mit dem SV Burgsteinfurt im Abstiegsgipfel gegen den Werner SC unter absolutem Erfolgszwang. Foto: Thomas Strack

Die Tabelle der Fußball-Landesliga ist mit den beiden Nachholspielen von Donnerstag begradigt. Sechs Spiele haben die 16 Clubs noch vor der Brust. Doch für den SV Burgsteinfurt wird sich vielleicht schon am Sonntag im wegweisenden Abstiegsderby gegen den Werner SC (Anstoß 15 Uhr, VR-Bank-Stadion) entscheiden, wohin die Reise geht. SVB-Trainer Christoph Klein-Reesink bringt es auf den Punkt: „Es ist für uns ein Endspiel. Wenn wir verlieren, sind wir weg vom Fenster. Sollten wir gewinnen, sind wir wieder mittendrin.“

Damit ist eigentlich alles gesagt über den Stellenwert dieser Partie. Der SVB steht am Sonntag mit dem Rücken zur Wand, ist zum Siegen verdammt; nicht nur deshalb, um in Schlagdistanz zum Werner SC zu bleiben. Da die Stemmerter im Kampf um den Klassenerhalt gleich zwei Mannschaften hinter sich lassen müssen, kommt auch dem Spiel zwischen Viktoria Heiden und dem SV Dorsten-Hardt richtungweisende Bedeutung zu. Denn sollte der ungünstigste anzunehmende Fall eintreten und Heiden sein Spiel gewinnen, dann wäre für den SVB im Falle einer Niederlage gegen Werne das rettende Ufer angesichts eines Rückstandes von sechs beziehungsweise sieben Punkten in den verbleibenden fünf Spielen kaum mehr zu erreichen. Doch mit diesem Szenario beschäftigt sich im Moment keiner beim SVB. „Wir werden noch eine Trainingseinheit einlegen. Dann gehen wir gelöst ins Spiel“, bemüht sich Klein-Reesink um ein Stück Normalität.

Dass seine Mannschaft in der Landesliga konkurrenzfähig ist, zeigte sie auch im Nachholspiel bei Borussia Emsdetten, obwohl am Ende eine 0:2-Niederlage stand. Dass es nicht reichte, lag einmal mehr an mangelnder Durchschlagskraft. Das war schon so bei der 1:2-Niederlage am vergangenen Sonntag, bei der den Borkenern wenige Chancen ausreichten, um den Sieg einzufahren. Es sind diese Nuancen, die den Unterschied in einer sonst ausgeglichenen Liga ausmachen. Nur wenn sich der SVB in dieser Hinsicht lernfähig zeigt, wird er im Abstiegskampf bestehen können.

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