Fußball: Bezirksliga
Gekämpft und doch verloren

Greven -

Das war Pech – mit 2:3 unterlagen die 09-er dem SV Wilmsberg.

Sonntag, 22.04.2018, 19:04 Uhr

Steffen Herting (l.) und Thore Glanemann (r.) versuchen zu zweit, den Gegenspieler vom SV Wilmsberg vom Ball zu trennen. Leider gelingt 09 das in den entscheidenden Situationen nicht, sodass das Team mit 2:3 verliert.
Steffen Herting (l.) und Thore Glanemann (r.) versuchen zu zweit, den Gegenspieler vom SV Wilmsberg vom Ball zu trennen. Leider gelingt 09 das in den entscheidenden Situationen nicht, sodass das Team mit 2:3 verliert. Foto: Marleen Meyerhoff

Sie hatten sich schon mit einem Unentschieden abgefunden. Ein 2:2-Remis wäre gerecht gewesen, zumal Greven 09 sich nach dem 0:2-Rückstand gegen SV Wilmsberg noch gut ran gekämpft hat. Aber es sollte nicht sein: Fast zeitgleich mit der Schlusssirene (90.+7.) schenkte Jan Markfort dem Grevener Bezirksligisten noch ein Tor ein – mit 2:3 unterlagen sie dem Tabellennachbarn.

Welch ein trauriges Ende eines so schönen Sommertages. So hatte sich Uli Peppenhorst, der Andreas Sommer vertrat, seinen Sonntag nicht vorgestellt. „Das ist einfach ärgerlich. Ich möchte aber niemandem einen Vorwurf machen, insbesondere nicht unserem Keeper Luca Dömer , der ein sehr souveränes Spiel gezeigt hat“, resümierte der Coach. Lediglich mit den ersten 20 Minuten war Peppenhorst nicht zufrieden: „Da waren wir fast tot“, überspitzte er die Situation.

Was er damit meinte: Bereits nach vier Minuten brachte Cedric Eisfeld den SV Wilmsberg nach einer Ecke mit 1:0 in Führung. Danach jagte eine brenzlige Situation die nächste. Dominic Wessels verlor im Mittelfeld den Ball, sodass Ricardo Bredeck freie Bahn aufs Tor hatte, aber verschoss (12.). Kurz darauf tänzelte Eisfeldt die 09-Abwehr aus, setzte einen Strahl auf Dömer, doch dieser konnte halten (16.). Wilmsbergs Niclas Ochse probierte es im nächsten Angriff per Seitfallzieher (21.) und Bredeck gewann den Zweikampf gegen 09-Spieler Sven Jaspert und brachte Wilmsberg mit 2:0 in Führung (22.). Es lief nicht rund bei Greven 09. Insbesondere die Innenverteidigung um Sebastian Sterthaus und Sven Jaspert stand nicht sicher. Umso wichtiger war es, dass das Mittelfeld mehr investierte, um die Defensive aus der Bredouille zu retten.

Emre Kücükoman machte den Anfang und erzielte per Strafstoß den 1:2-Befreiungsschlag. Bernd Lakenbrink verlängerte direkt im nächsten Angriff einen Strahl von der linken Außenbahn und freute sich über das 2:2 (40.). Wäre Wilmsbergs Keeper nicht so weit rausgekommen, hätte Patrick Fechtel sogar noch die Chance zum 3:2 gehabt (43.). Welche Wichtigkeit dieser dritte Treffer gehabt hätte, wurde den Männern erst im Nachhinein klar. „Wären wir vor der Halbzeit noch in Führung gegangen, hätte der Spielverlauf vielleicht ganz anders ausgesehen“, so Peppenhorst.

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