Reckels-Team erwartet den VfL Senden
Der TuS Altenberge will endlich ein Top-Team schlagen

Altenberge -

Der TuS Altenberge liebt neue Herausforderungen: Der erfolgreiche Aufsteiger hat im bisherigen Saisonverlauf so ziemlich alles erreicht, was möglich ist. Nur ein Punkt steht auf der Agenda, der noch nicht erledigt werden konnte. Höchste Zeit, das nachzuholen.

Freitag, 27.04.2018, 13:04 Uhr

Augen zu und durch: Patrick Teriete will mit dem TuS Altenberge den Bock endlich umstoßen und den ersten Saisonsieg gegen ein Top-Team der Landesliga einfahren.
Augen zu und durch: Patrick Teriete will mit dem TuS Altenberge den Bock endlich umstoßen und den ersten Saisonsieg gegen ein Top-Team der Landesliga einfahren. Foto: Thomas Strack

Aufsteiger TuS Altenberge hat in der laufenden Landesliga-Saison fast alles erreicht: Er steht im Kreispokalfinale, und er ist neben Borussia Emsdetten und dem SV Mesum die erfolgreichste Mannschaft der Rückrunde. Nur eines steht noch nicht auf der Agenda: Ein Sieg gegen ein Top-Team der Liga. Der soll jetzt eingefahren werden – im Heimspiel gegen den VfL Senden am Sonntag (Anstoß 15 Uhr, Sportanlage Großer Berg).

An Selbstvertrauen wird es den Altenbergern sicherlich nicht mangeln. Denn mit dem 8:1-Kantersieg gegen Preußen Lengerich schossen sie sich schon mal warm für den Vergleich mit dem VfL, der punktgleich hinter dem TuS und dem SV Herbern auf Platz fünf rangiert. „Hätte mir vor Saisonbeginn jemand angeboten, dass wir am 26. Spieltag vor Senden stehen, hätte ich das sofort unterschrieben“, sagt Florian Reckels .

Womit der TuS-Trainer seine größte Wertschätzung gegenüber der Elf von Trainer-Fuchs Rainer Leifken zum Ausdruck bringt. Zugleich lässt sich aus diesen Worten aber auch ableiten, dass der TuS als Aufsteiger etwas geleistet hat, was auf der Werteskala vielleicht noch höher einzustufen ist. In Altenberge ist die Mannschaft der Star, und wenn alle an einem Strang und in dieselbe Richtung ziehen, dann lässt sich Außergewöhnliches bewerkstelligen. Nur eben eines fehlt dem Team im bisherigen Saisonverlauf noch: „Wir verspüren große Lust, endlich ein Top-Team der Liga zu schlagen.“

Reckels` Worte belegen, dass die Tabelle gegen Saisonende tatsächlich die Kräfteverhältnisse wahrheitsgetreu abbildet. Die Altenberger spielen eine überragende Saison, weil sie sämtliche tabellarisch nachfolgende Vereine mindestens einmal geschlagen haben; nur eben die Spitzenclubs nicht. Gegen den SV Mesum gab es zwei Niederlagen (0:2, 0:1), beim VfL Senden (0:1), SV Herbern (1:5) und Borussia Emsdetten (0:1) zogen die TuSler ebenfalls den Kürzeren. Gegen den VfL Senden wollen sie den Bock endlich umstoßen, auch wenn ­Reckels betont, „dass Senden mit Dennis Otto und Rabah Abed den besten Angriff der Landesliga“ habe.

Auf der anderen Seite müssen die Altenberger auf ihren zuletzt so treffsicheren Angreifer Patrick Rockoff verzichten. Allerdings bestätigten sich die schlimmen Befürchtungen, wonach Rock­off einen Kreuzbandriss erlitten habe, nicht. Es handle sich vielmehr um einen Meniskuseinriss und eine schwere Stauchung, gab ­Reckels Auskunft. Gleichwohl dürfte für Rockoff die Saison beendet sein.

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