Fußball | Kreispokal-Endspiel: SuS Stadtlohn - Vorwärts Epe
Im freien Fall

Epe/Stadtlohn -

In einer Woche (10. Mai in Wüllen, Anpfiff 15 Uhr) trifft Vorwärts Epe im Pokalfinale auf den Verbandsligisten SuS Stadtlohn. Für beide Mannschaften läuft es in der Rückrunde nicht rund, beide hoffen um so mehr auf ein Erfolgserlebnis im Pokalwettbewerb.

Donnerstag, 03.05.2018, 02:05 Uhr

Fußball | Kreispokal-Endspiel: SuS Stadtlohn - Vorwärts Epe: Im freien Fall
Mehmet Kara (re., SC Preußen Münster 2) gegen Cihan Bolat (li., SuS Stadtlohn). Bolat wechselt im Sommer nach Vreden. Foto: Peter Leßmann

Vorwärts Epe ist in der Rückrunden-Bilanz der Bezirksliga nur Dreizehnter, holte acht Punkte in elf Spielen.

Verbandsligist SuS Stadtlohn scheint sogar im freien Fall Richtung Landesliga zu stürzen, was angesichts der im Winter vorgenommenen Etatkürzungen und des sich daraus ergebenden Aderlasses aber nicht überrascht. Nach Rang sechs in der Hinrunde nimmt der SuS in der Statistik für den zweiten Saisonteil den letzten Rang ein.

So ist nach der 2:3-Niederlage beim Tabellenvorletzten SC Herford, wo der SuS aber etliche Chancen vergab, der Vorsprung auf die Abstiegszone auf zwei Punkte geschrumpft. Statt des Derbys gegen die SpVgg Vreden, die sich nach der Winterpause auch nicht mit Ruhm bekleckerte, könnte es für den SuS Stadtlohn im nächsten Jahr auch zum Derby gegen den Landesligisten Eintracht Ahaus gehen.

Dann aber in ganz anderer Aufstellung als in der kommenden Woche im Pokalendspiel, denn nach dieser Saison verlassen viele Spieler den SuS – gleich sechs zieht es nach Vreden. So verkündete die SpVgg, dass auch Cihan Bolat und Bas Reekers im Spieljahr 18/19 ins blau-gelbe Trikot schlüpfen. Damit sollen die Vredener Kaderplanungen im Wesentlichen abgeschlossen sein.

Mit Cihan Bolat gewinnt die SpVgg einen Goalgetter. Der Deutsch-Türke steht in der laufenden Saison bei 13 Treffern, in der vergangenen gelangen ihm 14 in der Oberliga für den SuS. Bevor er im Herbst 2016 an den Losberg wechselte, hatte der 27-jährige für Klubs wie Eintracht Nordhorn, Preußen Münster II, SV Rödinghausen, Arminia Bielefeld oder RW Ahlen gespielt. Dabei sammelte er Erfahrungen in der Regional- und Oberliga, außerdem verzeichnete er zwei Einsätze in der 3. Liga für Arminia Bielefeld.

Ebenfalls in höheren Spielklassen hat sich Bas Reekers getummelt. Der 25-jährige Innenverteidiger stand unter anderem für den SC Verl in der Regionalliga auf dem Platz. Insgesamt 110 Mal kam er in der Oberliga Niederrhein für SW Essen und den 1. FC Bocholt zum Einsatz. Mit seinem Vater und Trainer Rob Reekers sowie seinen Mitspielern Niklas Hilgemann, Sören Stauder, Stephan Hartmann, Nicolas Ostenkötter und Cihan Bolat geht die Reise nun weiter nach Vreden.

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