Fußball: Kreispokalfinale der Frauen
Arminia Ibbenbüren wird Favoritenrolle gerecht und besiegt Stella Bevergern 9:0

Tecklenburger Land -

Es war ein standesgemäßer Erfolg, zu deutlich war die Favoritenstellung der DJK Arminia Ibbenbüren. Die erfüllten die Westfalenliga-Fußballfrauen voll und ganz und gewannen das Kreispokalfinale am Samstag gegen Stella Bevergern mit 9:0.

Mittwoch, 30.05.2018, 14:26 Uhr

Die Fußballfrauen der DJK Armnia gewannen durch einen 9:0-Sieg über Stella Bevergern den Kreispokalsieg.
Die Fußballfrauen der DJK Armnia gewannen durch einen 9:0-Sieg über Stella Bevergern den Kreispokalsieg. Foto: Stefan Daviter

Mit einem Erfolg im Fußball-Kreispokal-Finale der Frauen hatte Kreisligist Stella Bevergern gegen den Westfalenligisten Arminia Ibbenbüren schon im Vorfeld nicht gerechnet. „Unser Ziel war es, das Ergebnis einstellig zu halten“, so Stella-Trainer Siegfried Dierkes nach der Partie. „Und das haben wir geschafft.“ So gerade: Mit 9:0 (5:0) gewann die vier Klassen höher spielende Arminia die einseitige Partie.

Auch Arminia-Trainer Frank Schlichter war nach dem Spiel zufrieden: „Weil wir gewonnen haben und weil wir guten Fußball gespielt haben“, sagte er nach 90 Minuten. Allerdings brauchte die Arminia eine Weile, um in die Partie hereinzukommen. „Die Räume waren nicht da“, so Frank Schlichter, dessen Mannschaft zunächst kaum ein Mittel gegen die vielbeinige Bevergerner Abwehr fand. Und so mussten zwei Fernschüsse herhalten, um die Arminia auf die Siegerstraße zu bringen. Imke Eversmeyer traf in der 23. Minute zum 1:0, Nathalie Bock erhöhte in der 29. Minute aus der Distanz zum 2:0. Bevergerns Torfrau Mareike Evers verhinderte zwei Minuten später mit einer guten Parade gegen die frei vor ihr auftauchende Leonie Seeliger das 3:0.

Das ließ bis zur 41. Minute auf sich warten, Julia Dortmann war nach einer Flanke von Lina Helms aus kurzer Distanz zur Stelle. Kurz vor dem Seitenwechsel schlug es noch zwei Mal im Bevergerner Gehäuse ein. Jana Brüggemeier traf in der 43. Minute nach Ecke von Imke Eversmeyer, Leonie Seeliger stellte praktisch mit dem Pausenpfiff den 5:0-Halbzeitstand her.

Das Spiel war gerade wieder angepfiffen, da war erneut Leonie Seeliger zur Stelle. Sophia Rieken und Imke Eversmeyer erhöhten anschließend im Zehn-Minuten-Takt auf 8:0. Die Arminia beließ es anschließend tatsächlich gegen weiterhin leidenschaftlich kämpfende Bevergernerinnen bei dem einstelligen Ergebnis. Lediglich Melissa Steffen traf in der 87. Minute noch einmal aus der Distanz. „Ich bin zufrieden“, so Stella-Coach Siegfried Dierkes trotz der hohen Niederlage. „Wir haben bis zum Schluss die Ordnung gehalten. Und schon das Erreichen des Finales war für uns ein Fest.“

Stella Bevergern : M. Evers, Albers (60. Wennemer), Pottmeier, Deiting, Roß, Bergfeld (65. Hagedorn), Schoon, Heller, Schulz, Wenselowski, Strotmann (54. W. Evers).

Arminia Ibbenbüren: Brügge, Dortmann, Seeliger, Brüggemeier, Wennemann (54. Rieken), Wobker, Helms, Bock, Eversmeyer (70. Steffen), Heeke, Richter (67. Steggemann).

Tore: 0:1 Eversmeyer (23.), 0:2 Bock (29.), 0:3 Dortmann (41.), 0:4 Brüggemeier (43.), 0:5, 0:6 Seeliger (45., 46.), 0:7 Rieken (58.), 0:8 Eversmeyer (68.), 0:9 Steffen (87.).

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