Fußball: Bezirksliga 7
Ein wenig wehmütig: Sendenhorst verabschiedet sich vom Heimpublikum

Sendenhorst -

So wichtig der Sieg war, so verhalten fiel der Jubel aus: Warendorfs Fußballer erfüllten zwar ihre Pflicht und siegten beim Vorletzten SG Sendenhorst mit 2:0 (2:0). Doch dem Klassenerhalt kamen sie damit kein bisschen näher. Schließlich landeten die Konkurrenten aus Oestinghausen (2:1 gegen Westönnen) und Ennigerloh (1:0 in Drensteinfurt) ebenfalls Dreier.

Dienstag, 22.05.2018, 08:05 Uhr

SG-Kapitän Tim Wittenbrink (links) und Julian Methling scheitern an WSU-Schlussmann Thomas Wilmer.
SG-Kapitän Tim Wittenbrink (links) und Julian Methling scheitern an WSU-Schlussmann Thomas Wilmer. Foto: Ulrich Schaper

„Jetzt müssen wir auf den letzten Spieltag hoffen“, blickte WSU-Trainer Christian Gerdhenrich auf den kommenden Sonntag. Oestinghausen ist dank seines Torverhältnisses gerettet, die Sportunion (daheim gegen Dreinsteinfurt) muss gegenüber Ennigerloh (daheim gegen Lohauserholz) drei Punkte und zwei Tore wettmachen.

Den Rückstand in Sachen Tore hätte die Sportunion schon längst erledigen können, denn in Sendenhorst saß angesichts der Chancen ein halbes Dutzend Treffer drin – mindestens. Es blieb aber beim Doppelpack von Gian-Luc Klemckow, der schon nach 25 Sekunden und dem ersten langen Pass frei stehend ins Schwarze traf und drei Minuten nach dem Wechsel eine Maßvorlage von Kapitän Tobias Schwienhorst eiskalt verwertete. „Wenn man so in ein Spiel startet ist das natürlich brutal“, sagte Sendenhorsts Trainer Florian Kraus . „Wir hatten uns viel vorgenommen und genau so etwas sollte uns halt nicht passieren: Ein langer Ball, ein individueller Fehler und schon rennen wir wieder hinterher.“

Fußball-Bezirksliga 7: Warendorfer SU gewinnt mit 2:0 bei der SG Sendenhorst

1/75
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Fußball-Bezirksliga 7: Warendorfer SU gewinnt mit 2:0 bei der SG Sendenhorst Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper

Mit Ausnahme der beiden Treffer zeigten sich die Gäste bei sommerlichen Temperaturen alles andere als eiskalt. Vor allem im zweiten Durchgang ließen Schwienhorst (48.), Klemckow (49.), Stefan Schmidt (62.) und am Ende zweimal Fahri Malaj (50. + 88.) die dicksten Dinger aus.

„Genau das ärgert mich, wir hätten das Spiel viel eher für uns entscheiden und mehr Tore schießen müssen. Spielerisch und kämpferisch habe ich nichts zu beanstanden“, bilanzierte Gerdhenrich.

Die Gastgeber hielten anfangs ordentlich mit und schenkten den Warendorfern nichts, in der 14. Minute besaßen sie auch eine Riesenchance: Doch Florian Kraus traf nur den Pfosten. Im Angriff präsentierten sie sich im vorerst letzten Bezirksliga-Heimspiel vor rund 150 Besuchern (davon die Hälfte aus Warendorf) allerdings viel zu harmlos – das große Manko, dass sich wie ein roter Faden durch die ganze Spielzeit zieht. „Die Spiele werden im 16er entschieden – und da haben wir es einfach nicht geschafft, zu überzeugen“, sagte Florian Kraus. „Wir hätten uns von unserem Heimpublikum natürlich lieber mit einem Sieg in die Kreisliga verabschiedet. Aber auch so denke ich, können wir nach diesem Spie mit einem guten Gefühl gehen. Wir waren spielerisch über weite Strecken die bessere Mannschaft und haben ein ordentliches Spiel gemacht. Natürlich hatten wir hier und da etwas Glück, dass Warendorf nicht noch mehr Tore schießt.

Nach der Partie bat Abteilungsleiter Hubert Terbeck die beiden Seniorenteams der SG Sendenhorst auf den Rasen. Mit Dank wurden Defensivspieler Julian Methling, Co-Trainer Jürgen Kraus und sowie der Trainer der zweiten Mannschaft, Jürgen Nordhoff, verabschiedet. Warme Worte richtete er auch an die erste Mannschaft, die in der kommenden Saison in der Kreisliga auf Punktejagd gehen wird, verbunden mit dem Wunsch, der Abstieg möge nur „ein kurzer Betriebsunfall bleiben“.

Sendenhorst: Schomacher - Turl, Wittenbrink, Methling, Kraus, Nordhoff, Abu Dalal, Bureck, Kielhorn, Krause, Uphus. Tore: 0:1 + 0:2 Klemckow (1. + 37.).

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5757784?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F192%2F
Polizei Münster erteilt Auskunft
Polizeipräsidium Münster
Nachrichten-Ticker