Fußball: Kreisliga A Münster
Ralf Hohmann von Ems Westbevern ist „immer noch warm ums Herz“

Westbevern -

Nach seinem Abschied als Trainer des SV Ems Westbevern spricht Ralf Hohmann im Interview über die Höhe- und Tiefpunkte in den vergangenen sechs Jahren, über die Pläne für seine Sonntage und seine neue Funktion im Verein.

Freitag, 22.06.2018, 05:00 Uhr

Sechs Jahre lang hat Ralf Hohmann die erste Mannschaft aus Westbevern trainiert, davor coachte er Jugendteams. Jetzt bleibt er dem SV Ems in anderer Funktion erhalten.
Sechs Jahre lang hat Ralf Hohmann die erste Mannschaft aus Westbevern trainiert, davor coachte er Jugendteams. Jetzt bleibt er dem SV Ems in anderer Funktion erhalten. Foto: Aumüller

Nach sechs Jahren als Trainer des SV Ems hat Ralf Hohmann aufgehört. In seiner letzten Saison landete er mit den Fußballern aus Westbevern auf dem sechsten Platz in der Kreisliga A1. Der 55-jährige Verwaltungsfachwirt aus Westbevern hat seine Sonntage schon verplant und bleibt dem Verein in anderer Funktion erhalten. Das erzählte Hohmann im Gespräch mit WN-Redakteur Ralf Aumüller .

Nach Ihrem

Hohmann: Mir ist immer noch warm ums Herz, aber am letzten Wochenende war ich mit den Jungs noch auf Mannschaftsfahrt. Viele Spieler hatte ich ja auch schon in der Jugend trainiert. Es war sehr schwer, aber mit etwas Abstand freue ich mich auch schon, einfach nur zum Zugucken zum Platz zu kommen.

Was glauben Sie: Was fehlt Ihnen am meisten?

Hohmann: Das kann ich im Moment schlecht sagen, weil ja sowieso Sommerpause ist. Aber die Trainingspläne ausarbeiten und die Vorbereitung auf die Spiele, das wird mir als erstes fehlen. Es wird eine Riesen-Umstellung für mich, auch weil ich vor den sechs Jahren in der ersten Mannschaft viele Jahre in der Jugend trainiert habe. Ich muss mal abwarten, ob mir etwas fehlt.

Was war der Höhepunkt für Sie in den sechs Jahren?

Hohmann: Das war die Saison, als wir den Aufstieg in die Kreisliga A geschafft haben. Das war fantastisch. Aber es gab sehr viele schöne Momente, auch in der letzten Saison mit unseren vielen jungen Spielern.

Was war der Tiefpunkt?

Hohmann: Einen Tiefpunkt gab es eigentlich gar nicht. Als ich die Mannschaft übernommen habe, hatten wir kaum eine Kreisliga-A-Truppwe. Die Veränderungen, die ich vorgenommen habe, haben gefruchtet. Es ist besonders schön, dass sich viele Spieler so toll entwickelt haben.

Haben Sie Ihre Sonntage schon verplant? Wo findet man Sie dann?

Hohmann: Meistens auf dem Platz. Ich werde mir die Spiele in Westbevern anschauen, aber sicherlich auch mal andere. Und ich werde an den Wochenenden auch mal etwas mit meiner Frau unternehmen. Ich bin jetzt hinter Heinrich Bergmann stellvertretender Abteilungsleiter und dabei für den sportlichen Bereich zuständig. Deshalb bin ich weiterhin nah dran an der Mannschaft, nur in anderer Funktion. Demnächst weiß ich, welche Seite mir mehr liegt.

Was trauen Sie der Mannschaft in der nächsten Saison zu?

Hohmann: Die Mannschaft bleibt zum Glück weitgehend zusammen. Ich traue ihr einen Platz im oberen Drittel zu. Ein einstelliger Platz dürfte es auf jeden Fall werden. Ich freue mich, dass Andrea (Balderi, die Redaktion) die Jungs jetzt trainiert. Wir hatten auch eine super Übergabe. Das hat mir sehr geholfen, die Mannschaft abzugeben.

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5838790?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F192%2F
Nachrichten-Ticker