Fußball: Oberliga Westfalen
Trainingsauftakt bei Rot-Weiß Ahlen: Deutlich bessere Aussichten

Ahlen -

Für Euphorie ist es zu früh. Aber nach den Meldungen der vergangenen Wochen darf man mindestens verhalten optimistisch sein, was die kommende Saison von Rot-Weiß Ahlen angeht. Endlich hat der Oberligist mal frühzeitig eine komplette Mannschaft zusammen. Und auch bei den Strukturen tut sich was. Der Trainingsauftakt verlief lange nicht mit so vielen entspannten Gesichtern.

Sonntag, 08.07.2018, 17:36 Uhr

Trainer Michael Schrank (oben links) und ein Großteil der Neuen bei RWA: (oben v.l.) Abteilungsleiter Angelo Daut, Sebastian Stroemer, Kim Völkel, (Mitte v.l.) Sebastian Mützel, Enis Güney, Marco Fiore, (unten v.l.) Lukas Scholdei, Justin Mingo und Peter Rios.
Trainer Michael Schrank (oben links) und ein Großteil der Neuen bei RWA: (oben v.l.) Abteilungsleiter Angelo Daut, Sebastian Stroemer, Kim Völkel, (Mitte v.l.) Sebastian Mützel, Enis Güney, Marco Fiore, (unten v.l.) Lukas Scholdei, Justin Mingo und Peter Rios. Foto: Marc Kreisel

Eine Woche voller Veränderungen liegt hinter Rot-Weiß Ahlen . Am Montag senkte sich der Daumen über die zweite Mannschaft, die künftig nicht mehr am Spielbetrieb teilnimmt. Zu viel Chaos, zu wenig Perspektive. Danach folgten aber nur noch Positivmeldungen von Seiten des Vereins: So hat der Oberligist jetzt einen neuen Jugendgeschäftsführer, einen Fußball-Abteilungsleiter und auch wieder einen Physio. Am Freitagabend stieg nun der schon fast vollständige Kader wieder ins Training ein.

Und auch das ist bei genauer Betrachtung eine richtig gute Nachricht für die Rot-Weißen. Der Fehlstart in der vergangenen Saison lag schließlich zu einem guten Teil daran, dass zum Auftakt 2017 gerade mal das Grundgerüst des Kaders stand. Bestenfalls. Nur 13 Unterschriften hatten die Ahlener damals in der Tasche. Viel zu wenige. Deshalb nahm das Unheil schon sehr früh seinen Lauf.

Fußball-Oberliga: Trainingsauftakt bei Rot-Weiß Ahlen 2018

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  • Fußball-Oberliga: Trainingsauftakt bei Rot-Weiß Ahlen 2018 Foto: Rot-Weiß Ahlen
  • Fußball-Oberliga: Trainingsauftakt bei Rot-Weiß Ahlen 2018 Foto: Rot-Weiß Ahlen

Das soll dieses Mal anders werden. Und die ersten Zeichen stimmen recht positiv für die kommende Saison. So positiv wie lange nicht. 20 Akteure stehen – Stand jetzt – bereits unter Vertrag. Darunter sind auch potenzielle Führungskräfte wie Marko Onucka, Sebastian Mützel (beide von Westfalia Herne) oder Marco Fiore (kehrt von Viktoria Köln zurück). „Wir haben schon mal drei, vier dabei, die vorangehen und eine Mannschaft führen können. Hoffentlich sind‘s schon bald fünf“, sagte Michael Schrank . Denn das bisherige Personal soll nach seinem Willen „nicht alles“ gewesen sein. „Ein paar Gespräche führen wir noch.“

Torhüter, Innenverteidiger und Stürmer gesucht

Das sagt auch der Sportliche Leiter Joachim Krug , der die Wunschliste locker runter betet: „Einen Torwart, einen Innenverteidiger und einen Mittelstürmer braucht‘s auf jeden Fall noch“, sagt er. Bei diesen will Rot-Weiß Ahlen aber bereits „in den nächsten Tagen“ Vollzug melden, verspricht er zuversichtlich.

Klappt das, wäre für die neue Spielzeit schon wirklich viel gewonnen. Schrank und die Mannschaft hätten genug Zeit zusammen, um sich zu finden und ein erfolgversprechendes System zu etablieren, anders als das seinem Vorgänger Erhan Albayrak im vergangenen Sommer, aber auch Schrank selbst im Winter mit den vielen Verletzten vergönnt war.

Mindestens ein einstelliger Platz - oder mehr

„Wir wollen einiges besser machen und uns eine Philosophie erarbeiten, mit der wir das Beste aus den Spielern herausholen können“, sagt Schrank, der dabei viel Wert auf die Flexibilität seiner Akteure legt, die dann – hoffentlich – „das richtige Mittel für jede Mannschaft finden“, so seine Wunschvorstellung. Ein einstelliger Tabellenplatz ist für ihn dabei zunächst das Ziel, natürlich mit Luft nach oben.

Auch Joachim Krug meint, dass man in der Oberliga mit dem derzeitigen Kader „schon oben mithalten können müsste“. „Von den Plätzen eins bis drei spricht derzeit keiner. Wenn du letzte Saison 14. warst, solltest du erstmal kleine Brötchen backen“, so Krug.

Eine erneute Spielzeit im Niemandsland der Tabelle kann sich der Verein angesichts schwindender Zuschauerzahlen aber keinesfalls leisten. „Dass wir in der Oberliga im unteren Drittel spielen, kannst du in Ahlen niemandem verkaufen“, sagt Joachim Krug. Wer den Ehrgeiz des Sportlichen Leiters kennt, weiß: Eine Saison wie die zurückliegende tut ihm selbst besonders weh. Zurzeit sieht es aber nicht danach aus, als müsste er eine Wiederholung erleiden. Der Ausblick ist mindestens verhalten optimistisch.

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