Fußball: Kreisliga A1
Warendorfer SU will ganz oben mitmischen

Warendorf -

Als Absteiger gehört die WSU automatisch zu den Favoriten auf den Aufstieg. Doch der neue Coach hört dieses Wort nicht besonders gerne.

Montag, 16.07.2018, 11:14 Uhr

Neu bei der WSU-Ersten: Oben von links Co-Trainer Dominik Canta, Maik Lauhoff, Lasse und Lennart Burchardt, Torwarttrainer Robin Grosch und Trainer Lukas Krumpietz; unten Philipp Hövener, Stefan Schmidt, Christoph Freye und Hendrik Rauf.
Neu bei der WSU-Ersten: Oben von links Co-Trainer Dominik Canta, Maik Lauhoff, Lasse und Lennart Burchardt, Torwarttrainer Robin Grosch und Trainer Lukas Krumpietz; unten Philipp Hövener, Stefan Schmidt, Christoph Freye und Hendrik Rauf. Foto: Jonas Wiening

Nach dem überraschenden Abstieg in der vergangenen Saison hört man von Seiten der Warendorfer SU eher zurückhaltende Töne. Während Seniorenobmann Ralf Sennhenn sagt, dass der Verein genug Selbstvertrauen habe, um in das Meisterschaftsrennen einzugreifen, will der neue Trainer Lukas Krumpietz das Wort „Aufstieg“ gar nicht erst in den Mund nehmen. „Erstmal müssen wir schauen, wie stark die Liga ist. Klar hoffen wir, dass wir zu den Spitzenteams gehören werden, aber wir müssen schauen, wie die Vorbereitung läuft.“

Derbys möglichst früh

Krumpietz deutet an, dass er eigentlich lieber in der vermeintlich leichteren Liga, der A2 gespielt hätte. Aber er kann die Entscheidung des Vereins verstehen, dass die A1 mit den Derbys gegen Hoetmar, Beelen, Sassenberg, Everswinkel und Co. als deutlich attraktiver angesehen wird.

„Ich hoffe, dass diese Spiele alle schon am Anfang auf uns zukommen. Da sind die Plätze noch deutlich besser. Und ich spiele lieber auf einem guten Fußballfeld als beispielsweise in Hoetmar auf Asche“, verrät Krumpietz, der jetzt zunächst einmal seine neue Truppe kennenlernen will. Mit Jonas Weißen (SC Peckeloh), Fahri Malaj (SG Telgte), Lennart Märten, Kevin Schmitz (Pause) und Saidi Jimoh (TuS Freckenhorst) hat die Mannschaft einige starke Spieler verloren, scheint diese aber gut kompensieren zu können. Mit Maik Lauhoff, Stefan Schmidt (beide eigene Reserve), Philipp Hövener, Christoph Freye, Lasse Burchardt, Lennart Burchardt (alle eigene A-Jugend) und Torwart Hendrik Rauf (Ahlener SG) sieht sich Krumpietz gut erstmal aufgestellt. Insgesamt hat der Übungsleiter 23 Spieler im Kader. Unterstützt wird er beim Training zudem von Co Dominic Canta und Torwarttrainer Robin Grosch.

„Wir werden in der Kreisliga öfter was aus eigenem Ballbesitz kreieren müssen. Das ist eine taktische Herausforderung“, weiß Krumpietz. Er sieht GW Gelmer, Borussia Münster und die SG Sendenhorst als stärkste Gegner an.

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