TuS Altenberge in der Vorbereitung
Neulinge fördern taktische Flexibilität

Altenberge -

Kompaktheit und taktische Flexibilität war das große Plus beim TuS Altenberge schon in der vergangenen Saison. In dieser Hinsicht scheint der Fußball-Landesligist offenbar noch ein Stückchen weiter voranzukommen.

Montag, 16.07.2018, 16:08 Uhr

Frische Kräfte für den TuS Altenberge liefern (stehend von li.) Marcel Pelster (Co-Trainer), Steffen Köhler, Jannick Hagedorn, Niclas Wiechert, Bodo Nelde (TW-Trainer) und Trainer Florian Reckels sowie (hockend von li.) Florian Schocke, Kai Sandmann, Jakob Gerstung, Nabil El-Haji und Florian Kerellaj.
Frische Kräfte für den TuS Altenberge liefern (stehend von li.) Marcel Pelster (Co-Trainer), Steffen Köhler, Jannick Hagedorn, Niclas Wiechert, Bodo Nelde (TW-Trainer) und Trainer Florian Reckels sowie (hockend von li.) Florian Schocke, Kai Sandmann, Jakob Gerstung, Nabil El-Haji und Florian Kerellaj. Foto: TuS Altenberge

Seit knapp zwei Wochen befinden sich die Landesliga-Fußballer des TuS Altenberge in der Vorbereitung. Neben den externen Zugängen Steffen Köhler (SV Wilmsberg ), Jannick Hagedorn (Borussia Emsdetten), Niclas Wiechert (1. FC Gievenbeck), Kai Sandmann (SC Altenrheine) und Jakob Gerstung (FC Schwalmstadt) gehören auch die den A-Junioren entwachsenen Florian Schocke, Nabil El-Haji, Florian Kerellaj, Joel Diekamp und Dominik Wartenberg zum Stammpersonal.

Bei der Auflistung dieser Namen wird ersichtlich, dass das oftmals aus der Not geborene Prinzip – „der Jugend eine Chance“ – in Altenberge angesichts des starken Nachwuchses einer grundsätzlichen Überzeugung entspringt. Schon in der vergangenen Saison, als die Youngster noch für die Altenberger A-Junioren spielberechtigt waren, erhielten sie Einsatzzeiten im Landesliga-Kader. Jetzt gilt es, dranzubleiben und die sportliche Konkurrenz im Kreis der Etablierten zu befeuern. „Jeder Spieler wird eine ehrliche Chance in der Vorbereitung bekommen“, verspricht Trainer Florian Reckels .

Die Eindrücke der ersten Übungseinheiten waren vielversprechend. Es war vornehmlich die mannschaftliche Geschlossenheit, die dem TuS im ersten Jahr seiner Landesliga-Zugehörigkeit einen respektablen vierten Tabellenplatz einbrachte. Reckels sieht eine seiner Aufgaben darin, diese Homogenität unter der Voraussetzung eines leicht veränderten Kaders zu festigen.

Zuletzt agierten die Altenberger vornehmlich mit einer Dreier-Abwehrkette, die sich bei Ballbesitz des Gegners unter Einbeziehung der Spieler auf den Außenbahnen in eine Fünfer-Reihe verwandelte. „Wir sind durch unsere Neuzugänge flexibler geworden. Wir werden es in der Vorbereitung sicher auch mal mit einer Viererkette versuchen“, lässt Reckels anklingen.

Grundsätzlich sieht der Coach Möglichkeiten, sein System aufgrund der personellen Veränderungen zu variieren. „Ob wir mit Dreier- oder Viererkette spielen, hängt auch vom Gegner ab“, erläutert der Trainer, der sich nicht auf ein System festlegen will. Der nächste Test gegen Germania Horstmar am Mittwoch (19.30 Uhr) wird weitere Aufschlüsse liefern.

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