Fußball: Vorbereitungsturnier
Sattes Grün, viel Prestige – Fuchs-Cup-Start am Samstag in Herbern

Herbern -

Ab Samstag, 15.30 Uhr, rollt im schönen Stadion an der Werner Straße wieder der Ball. Gastgeber SV Herbern trifft tags darauf, 17 Uhr, auf den FC Nordkirchen. Ausgerechnet.

Freitag, 27.07.2018, 19:58 Uhr

Dominick Lünemann (r.) traf im Vorjahr im Spiel um Platz drei gegen Hiltrup 2 (7:0) für den SVH. Jetzt kickt er für Nordkirchen.
Dominick Lünemann (r.) traf im Vorjahr im Spiel um Platz drei gegen Hiltrup 2 (7:0) für den SVH. Jetzt kickt er für Nordkirchen. Foto: flo

Der Fuchs-Cup ist laut Holger Möllers „ein Glücksfall. Für uns, aber auch für die übrigen Teams. Wann hat man sonst die Möglichkeit, kurz vor dem Saisonstart den Ernstfall zu proben und sich mit so vielen hochkarätigen Teams zu messen?“, fragt der Coach des SV Herbern. Der hiesige Fußball-Landesligist richtet das traditionsreiche Vorbereitungsturnier nach der gelungenen Premiere 2017 zum zweiten Mal aus. Heute, Samstag (28. Juli), stehen im Stadion an der Werner Straße die ersten Paarungen an.

Pokalstifter Hubert Fuchs habe das Teilnehmerfeld „mit viel Herzblut“ und dem Wunsch nach größtmöglicher Qualität zusammengestellt, lobt Möllers. Auch sei der Rasen trotz der anhaltenden Hitze „in einem Top-Zustand“. Und schließlich gehe es bereits in den Gruppenspielen um „eine Menge Prestige“, weiß der Cheftrainer des SVH. Auch und gerade am Sonntag, 17 Uhr, wenn die Gastgeber ins Turniergeschehen eingreifen.

Pikanter Auftakt für SVH

Erster Gegner der Blau-Gelben ist pikanterweise Bezirksligist FC Nordkirchen, der sich im Sommer mit gleich vier Herbernern eingedeckt hat (Tim Bröer, Daniel Krüger, Thomas Eroglu, Dominick Lünemann). Jeder einzelne Weggang schmerze, räumt Möllers ein. Damit sei es aber auch gut: „Es gibt kein böses Blut. Die Trennung ist in allen Fällen sauber verlaufen, beide Seiten haben sich professionell bis zum Schluss verhalten.“

Gleichwohl: „Wo immer sich eine Türe schließt, öffnet sich eine neue“, sinniert Möllers. An den vielen neuen, überwiegend jungen Spielern werde der Verein jedenfalls eine Menge Freude haben, so viel sei sicher. Und die Youngster könnten es kaum erwarten, ihr Können in den kommenden Tagen vor eigenem Publikum zu zeigen. Wichtig sei mit Blick auf die eigenen Fans, „dass wir am Finaltag dabei sind“. Dazu muss der Vorjahresdritte, der am Dienstag, 20 Uhr, auf Kreismeister SV Bösensell und 48 Stunden später auf den künftigen Ligarivalen SG Bockum-Hövel trifft, mindestens Platz zwei in der „Lüdinghauser Gruppe“ erreichen.

Töpfe und VfL-Kader gut gefüllt

„Die Töpfe sind gut gefüllt beim Fuchs-Cup“, hat Felix Berning, Kapitän des Landesligisten VfL Senden, Andreas Schlüter beim Abschlusstraining wissen lassen. Wohl wahr. Insgesamt 2500 Euro lässt Hubert Fuchs an Prämien für Sieger, Platzierte und beste Individualisten springen. 1000 Euro streicht allein der Fuchs-Cup-Gewinner ein. Da freut sich die Mannschaftskasse. Zumal, wenn man – wie Senden 2017 – das Endspiel erreicht (1:3 gegen Münster 08).Aber natürlich mache der VfL nicht allein des Geldes wegen mit, betont Schlüter, der Chefcoach André Bertelsbeck (Urlaub auf Mallorca) und den neuen spielenden Co-Trainer Philipp Plöger (berufsbedingt in China) in Herbern vertritt: „In erster Linie geht es darum, mit Blick auf den Saisonstart das Spielsystem zu optimieren und die Neuzugänge zu integrieren.“Umso erfreulicher, dass die Sendener nahezu in Bestbesetzung antreten. Nur Innenverteidiger Jan Reickert, der just am heutigen Samstag aus den Ferien zurückkehrt, dürfte die erste VfL-Partie am späten Nachmittag, 17 Uhr, gegen Bezirksligist VfL Wolbeck verpassen. Das Auftaktspiel in der „Münsteraner Gruppe“ bestreiten ab 15.30 Uhr Titelverteidiger Münster 08 und Bezirksligaaufsteiger SG Telgte. Damit der Fuchs-Cup nicht mit dem Westfalen- und Kreispokal in acht Tagen kollidiert, steigen das große sowie das kleine Finale bereits am nächsten Samstag.

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