Fußball | Bezirksliga 11: FC Epe - Eintracht Coesfeld
Banken hat den Meister gesehen

Epe -

Markus Banken legt sich früh fest. „Heute haben wir den kommenden Bezirksliga-Meister gesehen“, erklärte der Spielertrainer des FC Epe am Sonntagnachmittag – nach Abpfiff des 2. von 30 Spieltagen.

Sonntag, 19.08.2018, 20:26 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 19.08.2018, 20:26 Uhr
Co-Trainer Dirk Wöltering dirigierte von der Seitenlinie gewohnt engagiert. Aber auf dem Spielfeld konnte der FC Epe die Vorgaben nicht umsetzen und war den Gästen aus Coesfeld deutlich unterlegen.
Co-Trainer Dirk Wöltering dirigierte von der Seitenlinie gewohnt engagiert. Aber auf dem Spielfeld konnte der FC Epe die Vorgaben nicht umsetzen und war den Gästen aus Coesfeld deutlich unterlegen. Foto: Stefan Hoof

Auf diesen Tipp hatte sich Banken jedoch schon vor der für seine Mannschaft bitteren Partie festgelegt. Die 90 Minuten in den Bülten bekräftigten den FCE-Coach nur in seiner Ansicht. Glatt mit 0:4 hatte der FC Epe das Nachsehen.

Mit dieser Niederlage waren die Hausherren in der Höhe sogar noch gut bedient. Es hätte schlimmer kommen können. Coesfeld ließ einiges liegen.

Hatten die Blau-Weißen vor einer Woche im Eper Derby noch einen 0:2-Rückstand aufholen können, war daran diesmal nicht zu denken. Im gesamten Spiel hatte der Gastgeber gerade mal eine gute Möglichkeit, als Julian Reus zum Schuss kam. Es wäre Mitte des zweiten Durchgangs aber wohl nur der Ehrentreffer gewesen. Zu überlegen agierten die Gäste, die in Sachen Tempo und Spielwitz dem FCE immer weit voraus waren und selbst in der zweiten Halbzeit mit leicht angezogener Handbremse den Spielverlauf nach Belieben vorgaben.

„Es ist uns nicht gelungen, unsere Vorsätze umzusetzen. Wir wollten mehr Meter als der Gegner machen, wollten aggressiv in die Zweikämpfe gehen“, erklärte Banken. Doch den Ton gab von Beginn an Eintracht Coesfeld an. „Die haben Spieler in der Mannschaft, die es zusammen locker auf über 300 Spiele in der Oberliga bringen“, betonte Banken. Und diese Klasse, mannschaftlich wie individuell, bewiesen die Gäste.

In die Karten spielte den Kreisstädtern der frühe Doppelschlag zum 2:0. In der 3. Minute wurden die Hausherren kalt erwischt, als Tobias Hüwe den Führungstreffer erzielte. Nur drei Minuten später erhöhte Mario Worms auf 2:0.

Das war – zumindest gegen diesen starken Gegner – eine Art Vorentscheidung. Zumal Coesfeld überhaupt nicht daran dachte, es dabei zu belassen.

Das Spiel kannte auch danach nur eine Richtung, FCE-Keeper Niklas Baumann sah einen Angriff nach dem anderen auf sich zu rollen, während sein Gegenüber einen ruhigen Nachmittag verlebte. Fast zwangsläufig fiel das 0:3. Erneut hieß der Torschütze Mario Worms, gespielt waren gerade erst 30 Minuten. Für den FCE bahnte sich ein Debakel an.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielverlauf. Wer Torchancen aus nächster Nähe verfolgen wollte, stand hinter dem Eper Tor genau richtig. Immer wieder versuchte sich auch Aleksandar Temelkov. So auch in der 48. Minute, als er mit seinem Versuch unterstrich, dass die Coesfelder noch nicht satt waren. Doch Temelkov blieb der Torjubel verwehrt. Dafür durfte Mario Worms ein drittes Mal jubeln. Einen Strafstoß verwandelte er zum 4:0. Das Foul bescherte Jan Bakenecker Serne eine Ampelkarte und damit eine Spielpause am kommenden Sonntag, wenn der FCE in Gescher spielt.

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