Fußball: Bezirksliga
FC Epe gegen Lippramsdorf: Offensivpower und Spannung

Epe -

Den sprichwörtlichen Leckerbissen für Taktik-Feinschmecker gab es beim FC Epe nicht. Dafür verwöhnten der heimische Bezirksligist und die Gäste vom SV Lippramsdorf die 270 Zuschauer mit Offensivfußball, reichlich Torraumszenen und vier Treffern.

Sonntag, 02.09.2018, 21:50 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 02.09.2018, 21:15 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 02.09.2018, 21:50 Uhr
Der Eperaner Philipp Hörst (r.) im Laufduell mit seinem Lippramsdorfer Gegenspieler
Der Eperaner Philipp Hörst (r.) im Laufduell mit seinem Lippramsdorfer Gegenspieler Foto: Christian Besse

Den sprichwörtlichen Leckerbissen für Taktik-Feinschmecker gab es am Sonntagnachmittag beim FC Epe nicht. Dafür verwöhnten der heimische Bezirksligist und die Gäste vom SV Lippramsdorf die 270 Zuschauer fast durchgehend mit Offensivfußball, reichlich Torraumszenen und vier Treffern. Am Ende trennten sich die beiden Teams mit 2:2 (2:2). Das Fazit von FCE-Trainer Markus Banken: „Das ist ein leistungsgerechtes Unentschieden – obwohl wir am Ende die klareren Chancen hatten.“

In der Tat konnten sich die Gäste bei ihrem Keeper Marvin Niehaus und Schiri Stefan Uphaus bedanken, dass sie am Ende nicht ohne Punkte nach Hause fahren mussten. Zunächst lenkte Niehaus einen Schuss, den Epes Kapitän Patrick Redegeld von der Mittellinie aus (!) auf sein Tor gedonnert hatte, über sein Gehäuse (82.). Vier Minuten später lenkte er einen Schuss von Felix Wobbe noch an die Latte.

Als Niehaus dann in der Schlussminute außerhalb des Fünf-Meter-Raums hochstieg, den Ball fing und im Gedränge wieder verlor, schoss Niklas Wissing den Ball ins leere Tor. Der Treffer hätte zählen müssen, es wäre der Sieg der Gastgeber gewesen. Doch Uphaus sah es anders.

Henrik Kleinefeld hatte die Gäste aus Lippramsdorf in Führung geschossen (13.), nur drei Minuten später glich Julian Reus mit einem unhaltbaren 25-Meter-Schuss aus. Erneut drei Minuten später brachte Julian Röer den SVL in Front. Dann schlich sich Redegeld bei einem langen Freistoß von Reus nach vorne und köpfte direkt am langen Pfosten zum 2:2 ein.

Nach der Pause fielen keine Tore mehr, doch das Spektakel ging weiter. Epes Jannik Holtmann köpfte zwei Mal an die Latte (52., 78.), FCE-Spieler Philipp Hörst scheiterte mit seinem Kopfball an FCL-Keeper Niehaus (60.). Doch auch die Gastgeber hatten allen Grund, sich bei ihrem Schlussmann zu bedanken. Zuerst lenkte Niklas Baumann einen Schuss von Kleinefeld um den Pfosten, nach der anschließenden Ecke kratzte er den erneut von Kleinefeld gekommenen Ball noch von der Torlinie (70./71.).

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