Fußball | Bezirksliga 11: FC Epe - TuS Gahlen
Zwei Tore und zwei Aufreger

Epe -

Der FC Epe kommt immer besser in Fahrt. Gegen den TuS Gahlen blieb der Bezirksligist zum dritten Mal in Folge ungeschlagen und feierte mit einem 2:0 (1:0) den zweiten Heimsieg in Folge. Für Emotionen sorgten aber nicht nur die beiden Treffer, sondern auch zwei Aufreger – einer mit, einer ohne gravierende Folgen.

Sonntag, 30.09.2018, 20:34 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 30.09.2018, 17:36 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 30.09.2018, 20:34 Uhr
Das stand es noch 0:0. Doch am Ende standen für den FC Epe zwei Tore (das zweite durch Julian Reus, 2.v.r.) auf der Anzeigetafel – für die Gäste vom TuS Gahlen null.
Da stand es noch 0:0. Doch am Ende standen für den FC Epe zwei Tore (das zweite durch Julian Reus, 2.v.r.) auf der Anzeigetafel – für die Gäste vom TuS Gahlen null. Niklas Baumann hielt einen Strafstoß. Foto: Stefan Hoof

„Wir sind gut reingekommen“, stellte FC-Trainer Markus Banken fest. Doch ein fragwürdiger Elfmeter gegen sein Team sorgte schnell für vorübergehende Ernüchterung. Nach einer Ecke für Gahlen wollte der Schiedsrichter im Getümmel auf der Linie ein Handspiel zur Torverhinderung gesehen haben – konnte den vermeintlichen Übeltäter aber nicht identifizieren und verzichtete deshalb auf eine Rote Karte, nicht aber auf den Strafstoß.

Baumann hält, Hörst verwandelt Strafstoß, Holtkamp fliegt

Den Schuss von Georg Geers hielt FC-Keeper Niklas Baumann allerdings. Dieses Kunststück brachte sein TuS-Kollege Oliver Hemmert dagegen nicht zustande, als in der 22. Minute Philipp Hörst vom Punkt antrat und zum 1:0 verwandelte, nachdem er zuvor vom Keeper unfair gestoppt worden war.

Dem Jubel über die Führung folgte der zweite Aufreger: Nach einem langen Ball auf die rechte Eper Abwehrseite kam ein Gahlener Angreifer im Zweikampf mit Florian Holtkamp gut 30 Meter vor dem Tor an der Außenlinie zu Fall (37.). Und zum Entsetzen der Gastgeber zückte der Schiedsrichter die Rote Karte gegen den Eperaner. „Ich bin sicher, dass er den Ball gespielt hat. Und selbst wenn nicht, wäre das ein Allerweltsfoul gewesen“, schimpfte Banken über die Entscheidung.

Reus staubt zum 2:0 ab

Die Folge war mehr als eine Halbzeit in Unterzahl für den FC. Der behauptete in der sehr zerfahrenen zweiten Hälfte aber trotz des Handicaps den Vorsprung erfolgreich. Ja, er baute ihn in der 68. Minute sogar aus. Nach einem Freistoß von Hörst über die Gahlener Mauer sprang der Ball noch einmal auf, konnte vom TuS-Keeper nicht festgehalten werden und musste von Julian Reus nur noch aus kurzer Distanz über die Linie gedrückt werden.

Der Rest war für den FC nur noch Verwaltungsarbeit, an deren Ende ein verdienter Sieg stand. „Absolut verdient“, wie Markus Banken nach der kräftezehrenden Partie betonte.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6089481?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F192%2F
Das Jucken hört nicht auf
Setzt Eichen und Menschen zu: der Eichenprozessionsspinner
Nachrichten-Ticker