Fußball: NFV-Verbandspokal
VfL Osnabrück steht nach 5:0-Sieg beim BSV Rehden im Halbfinale

Osnabrück -

Der VfL Osnabrück hat seine Pflicht erfüllt. Mehr noch: Mit einem nie gefährdeten 5:0-Sieg blieben die Lila-Weißen im NFV-Pokal beim BSV Rehden siegreich und stehen damit im Halbfinale. Nun kann auch der 1. FC Kaiserslautern zum nächsten Punktspiel am Samstag kommen.

Freitag, 05.10.2018, 19:18 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 04.10.2018, 00:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 05.10.2018, 19:18 Uhr
Steffen Tigges (links) brachte den VfL mit 1:0 in Führung. Später ließ Marc Heider zwei weitere Treffer folgen beim 5:0-Pokalsieg des VfL Osnabrück in Rehden.
Steffen Tigges (links) brachte den VfL mit 1:0 in Führung. Später ließ Marc Heider zwei weitere Treffer folgen beim 5:0-Pokalsieg des VfL Osnabrück in Rehden. Foto: Mareike Stratmann

5:0 beim BSV Rehden : Ein Sieg des VfL Osnabrück , den flüchtige Beobachter mit einem Achselzucken abhaken. Dass der Erfolg aber mehr wert ist als der schlichte Einzug ins Halbfinale des Niedersachsenpokals, zeigt der Blick darauf, wie er zustande gekommen ist. „Klar kann man kritisieren, dass wir es in den 20 Minuten vor der Pause etwas schleifen haben lassen. So etwas ist aber normal bei einer Elf, die so viele Spiele absolviert hat wie wir zuletzt“, sagte Daniel Thioune nach dem 5:0-Sieg beim Regionalligisten. Das Fazit des VfL-Trainers lautete: „Ich bin total zufrieden – und stolz auf meine Mannschaft.“

Die Lila-Weißen waren mit voller Aufmerksamkeit und Ernsthaftigkeit in die Partie gegangen – und mit vollem Tempo, ohne Schongangabsichten einzelner Spieler. So setzte Luca Pfeiffer Raumgewinn mit Ball im Getümmel gegen Widerstände durch, ehe Anas Ouahim den Weg in die Mitte leichtfüßig überwand, bevor Steffen Tigges dessen Zuspiel überlegt versenkte. Und so erarbeitete sich Marc Heider mit Technik, Übersicht und Schussstärke das 2:0 – da waren erst elf Minuten gespielt.

Und Rehden? Hatte auf die Fünferkette mit Ex-VfLer Michael Hohnstedt im Zentrum gesetzt. Das Spiel versuchte Addy-Waku Menga zu steuern, wofür sich der 35-Jährige aber meist tief fallen lassen musste, weit weg vom VfL-Tor.

Bis zur Pause agierte Osnabrück mit gedrosseltem Tempo, wobei unter der Führung der bewährten Achse um Ulrich Taffertshofer und David Blacha alle diszipliniert ihre Defensiv-Aufgaben erfüllten. Danach nahm der VfL Rehden den Wind aus den Segeln durch die wieder zielgerichtete Spielweise. Drei weitere Treffer waren die Folge – der schönste lief über die von Thioune eingewechselten Kamer Krasniqi (Diagonalball), Alexander Riemann (Volley-Hereingabe) und Etienne Amenyido (Vollstrecker). Der VfL scheint also für das Punktspiel am kommenden Samstag gegen den 1. FC Kaiserslautern (14 Uhr Bremer Brücke) gerüstet. Die VfL-Fans indes feierten das Spiel, sich selbst, den Ballgewinn des Fanblocks nach einem Querschläger sowie die Ex-Spieler (auch Francky Sembolo wurde eingewechselt).

Osnabrück ist nun nur noch zwei Siege vom Einzug in den DFB-Pokal 2019/20 entfernt. Genau wie der TSV Havelse (5:4 im Elfmeterschießen gegen Germania Egestorf-Langreder) und der SV Drochtersen/Assel. Der Regionalligist, der den VfL im vergangenen Jahr eliminierte, hat Eintracht Braunschweig im Elfmeterschießen (5:4) aus dem Pokal geworfen – und der Dauerkrise beim Drittligisten ein weiteres Kapitel hinzugefügt. Der Auslosungstermin des Halbfinals ist offen: Das letzte Viertelfinale zwischen dem SSV Jeddeloh und dem SV Meppen steigt erst am 31. Oktober.

VfL Osnabrück: Kühn – Susac , Schiller, Möller - Blacha (46. Krasniqi), Taffertshofer - Renneke (69. Riemann), Ouahim, St. Tigges - Heider, Pfeiffer (68. Amenyido). Tore: 0:1 Tigges (5.), 0:2 Heider (11.), 0:3 Pfeiffer (64.), 0:4 Amenyido (71.) , 0:5 Heider (82.). - Zuschauer: 1000.

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