Kleinfeldfußball: Suha Yaglioglus Sohn gewinnt WM-Titel
Stolz wie Bolle auf den Filius

Senden -

Suha Yaglioglu, Trainer der Drittliga-Volleyballerinnen des ASV Senden, hat allen Grund, stolz auf seinen Sohn Tigin zu sein. Der 27-Jährige gewann jetzt mit der deutsche Nationalmannschaft bei der Kleinfeldfußball-WM in Portugal den Titel. Und auch im Volleyball hat er sich einen Namen gemacht.

Freitag, 19.10.2018, 20:10 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 19.10.2018, 20:10 Uhr
Siegerpose: So bejubelte Tigin Yaglioglu als Kapitän der deutschen Mannschaft den WM-Titel.
Siegerpose: So bejubelte Tigin Yaglioglu als Kapitän der deutschen Mannschaft den WM-Titel. Foto: Lukas Mengeler

Man muss Suha Yaglioglu nicht nach seiner Lieblingssportart fragen. Der Trainer des ASV Senden ist eben Volleyballer vom Scheitel bis zur Sohle. Wenn plötzlich seine ganze Aufmerksamkeit vorübergehend dem Fußball gilt, dann muss es schon einen besonderen Grund geben. Und davon darf man wohl sprechen, wenn der Sohn Weltmeister wird. Tigin Yaglioglu hat als Kapitän die deutsche Mannschaft bei der Kleinfeld-WM in Portugal zum Titel geführt und damit auch seine Eltern strahlen lassen. „Er hat das super gemacht. Wir sind richtig stolz auf unseren Sohn“, sagt Suha Yaglioglu.

Eine Woche lang haben Vater und Mutter, die in Hamm leben, mitgefiebert. „Leider konnte ich diesmal in Portugal nicht selbst dabei sein, da ich arbeiten musste“, bedauert Suha Yaglioglu. „Aber ich habe alle Spiele live im Internet verfolgt“, berichtet er und schwärmt: „Kleinfeld-Fußball ist viel schneller als normaler Fußball und richtig spannend, weil es wie beim Handball oder Basketball ständig hin und her geht.“

Abwechslung im Sport liebt Tigin Yaglioglu auch sonst. Der 27-jährige Ausnahmekönner auf dem Kleinfeld ist auch ein talentierter Kicker auf dem großen Platz, auf dem er für den mittelrheinischen Landesligisten VfL Rheinbach aufläuft.

Und bei aller Freude über das Fußball-Faible seines Sohnes: Natürlich hat Suha Yaglioglu nichts dagegen, dass er seinem Sohn auch das Volleyball-Gen vererbt hat. „Tigin ist praktisch in der Halle in Senden aufgewachsen und hat oft neben mir auf der Bank gesessen“, berichtet der Vater. Inzwischen ist sein Sohn Co-Trainer der Zweitliga-Volleyballerinnen von Bayer Leverkusen und Jugend-Koordinator des Westdeutschen Volleyball-Verbandes. Da fällt der Apfel also nicht weit vom Stamm. „Er ist ein richtig guter Trainer“, urteilt Suha Yaglioglu. „Und das sage ich nicht als Papa, sondern als Trainer-Kollege.“

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