Fußball | Bezirksliga: FC Epe - Adler Weseke
Am Ende überwiegt Enttäuschung

Epe -

Drei Punkte hätten es werden sollen, doch am Ende musste sich Fußball-Bezirksligist FC Epe gegen Adler Weseke mit nur einem Zähler zufriedengeben. So blieb nach dem mageren 1:1 (0:0)-Remis letztlich die ernüchternde Erkenntnis, dass sich mangelnde Qualität angesichts zahlreicher Ausfälle nur bis zu einem gewissen Grad kompensieren lässt. „Wir sind natürlich enttäuscht. Aber wir hätten das Spiel auch ohne die sechs oder sieben Spieler, die heute gefehlt haben, gewinnen müssen“, sagte Epes Spielertrainer Markus Banken.

Sonntag, 21.10.2018, 21:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 21.10.2018, 21:00 Uhr
Niklas Bruns (gr. Foto, li.) sorgte nach seiner Einwechslung für frischen Wind. Die Szene, die zum 1:0 für den FCE führte: Philipp Hörst (kl. Foto) umspielt Wesekes Torhüter Andre Späher und trifft anschließend ins leere Tor.
Niklas Bruns (li.) sorgte nach seiner Einwechslung für frischen Wind. Foto: Heiner Gerull

Die Bereitschaft, die Partie in die gewünschte Richtung zu lenken, war dem FCE sicherlich nicht abzusprechen. Kämpferisch warf der heimische Bezirksligist einiges in die Waagschale. Doch schon in der ersten Halbzeit offenbarte sich, dass das nicht ausreichte, um die Abwehr des Tabellenvorletzten aus den Angeln zu heben. Bezeichnend war, dass die erste Chance des FCE in der 18. Minute einer Standardsituation entsprang.

Nach einem Eckball kam Jan Bakenecker zum Kopfball, doch der Ball strich knapp über das Tor. Die zweite Möglichkeit bot sich in der 32. Minute Niklas Wissing , der sich auf der linken Außenbahn in einer Eins-gegen-eins-Situation gegen seinen Widersprache durchgesetzt hatte und anschließend aus gut 18 Metern abzog, doch Wesekes Keeper Andre Späker war zur Stelle. Das waren auch schon die einzigen – halbwegs vielversprechenden – Chancen. Der FCE konnte sich sogar bei Niklas Baumann bedanken, dass es mit einem 0:0-Remis in die Pause ging, denn nach einer halben Stunde hätten die Weseker bei einem ihren wenigen Vorstöße durch Mike Börsting sogar in Führung gehen können.

Auch im zweiten Durchgang prägten kämpferische Elemente das Spiel. Lange Zeit biss sich der FCE an der Weseker Abwehr die Zähne aus. Der Mannschaft fehlte es an Esprit und an Spielwitz, zudem führten zahlreiche Abspielfehler zu Ballverlusten.

Dennoch nahm die Partie im zweiten Durchgang an Fahrt auf. Vor allem Niklas Bruns sorgte nach seiner Einwechslung zu Beginn der zweiten Halbzeit für frischen Wind. In der 52. Minute legte er für Philipp Hörst auf, der die Kugel knapp am Tor vorbeilenkte. Zehn Minuten später hatte Steffen Krabbe Pech, als sein Kopfball nach einem Freistoß knapp das Ziel verfehlte.

In der 83. Minute wurde die nicht nachlassende Bereitschaft doch noch belohnt. Als die Weseker Abwehr weit aufgerückt war, setzte Bruns den durchstartenden Hörst in Szene. Epes Angreifer blieb cool, umspielte zunächst Späher und schob den Ball anschließend in verwaiste Tor. Der Jubel war groß, die Erleichterung greifbar – spät schien der FCE noch ans ersehnte Ziel zu kommen.

Doch die Freude währte kaum zwei Minuten. Im Gefühl des sicheren Sieges agierten die Eperaner schon beim nächsten Konter viel zusorglos. Stefan Bücker hatte den Ball von der rechten Außenbahn in den Strafraum geflankt. Gegen die desorientierte FCE-Abwehr hatte Stefan Radefeld leichtes Spiel, aus kurzer Distanz zum 1:1-Ausgleich einzuschießen.

Obwohl der FCE in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne warf, blieb es bei dem Remis. Letztlich war die Punkteteilung nicht einmal unverdient, weil die Eperaner gestern spielerisch zu wenig zu bieten hatten.

FC Epe : Baumann – Mensing, Banken, Frieling, Bode – Krabbe – Weßeling (46. Bruns), Bakenecker, Holtmann, Wissing – Hörst. – Tore: 1:0 Hörst (83.), 1:1 Radefeld (85.).

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