Fußball: Landesliga 4
ASV Senden will „irgendwie durchkommen“

Senden -

Am Sonntag, 15 Uhr, steht das Kreisderby zwischen Spitzenreiter GW Nottuln und dem VfL Senden an. Nicht nur der Tabellenkonstellation wegen sei die eigene Elf krasser Außenseiter, findet VfL-Coach André Bertelsbeck.

Freitag, 02.11.2018, 20:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 02.11.2018, 19:55 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 02.11.2018, 20:00 Uhr
Seit Wochen in bestechender Verfassung: VfL-Mittelfeldmann Joshua Dabrowski (M.).
Seit Wochen in bestechender Verfassung: VfL-Mittelfeldmann Joshua Dabrowski (M.). Foto: flo

André Bertelsbeck wiederholt sich nur ungern. Fakt sei aber nun mal, dass er Woche für Woche Löcher zu stopfen habe. Am Sonntag zum Beispiel, in Nottuln, fehlen ganz sicher Kapitän Felix Berning (gesperrt), Denis Hölscher (Kreuzbandriss) und Dennis Bäumer (Flitterwochen). Ob Hendrik Heubrock und Lucas Morzonek – Ex-Nottulner wie Hölscher und VfL-Torjäger Rabah Abed – rechtzeitig zum Anpfiff um 15 Uhr da sind, ist berufsbedingt noch völlig offen. Ein weiterer Wackelkandidat sei Chidera Odum.

Also muss Bertelsbeck, dessen Kader ohnehin nicht der üppigste ist, abermals puzzlen. Zumal er sich nur bedingt bei der Zweiten (B-Liga-Verfolgerduell in Wolbeck) und bei der eigenen Bezirksliga-A-Jugend (gleichentags daheim gegen Clarholz) bedienen kann. „Irgendwie bis zum Jahresende durchkommen“, das sei die Devise in den kommenden Wochen, so der Coach. Und sich gegebenenfalls im Winter nach neuem Personal umschauen.

Nottuln euphorisiert

Wenigstens über die Favoritenbürde muss sich Bertelsbeck keine Gedanken machen, die habe ohne Wenn und Aber der aktuell Klassenbeste inne. Ob ihn der Höhenflug der Grün-Weißen überrascht? „Nottuln war vor der Saison sicher nicht erster Titelanwärter. Aber das ist eine junge, eingespielte Truppe, die sich gezielt verstärkt hat. Und die derzeit auf der Euphoriewelle schwimmt.“

Nur gut, dass die eigene Mannschaft auch schon 20 Zähler – nur fünf weniger als der Spitzenreiter – auf dem Konto habe. Und dass Antreiber Joshua Dabrowski „noch mehr Verantwortung übernimmt, sich Sonntag für Sonntag den Hintern aufreißt und seit Wochen Top-Leistungen bringt“, lobt Sendens Trainer.

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