Fußball: 3. Liga
VfL Osnabrück nimmt Favoritenrolle gegen KFC Uerdingen an

Osnabrück -

Selbst im Fall einerknappen Niederlage bliebe der VfL Osnabrück Spitzenreiter der 3. Liga – doch daran will keiner denken vor dem Schlüsselspiel an diesem Montag (19 Uhr) gegen den KFC Uerdingen. Die Mannschaft geht entschlossen und mutig in die Partie, nimmt die Favoritenrolle an.

Sonntag, 04.11.2018, 20:56 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 04.11.2018, 00:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 04.11.2018, 20:56 Uhr
Gegen Preußen Münster zog sich Alexander Dercho (rechts), der hier von Physio Günter Schröder vom Platz geleitet wird, einen Außenbandriss zu. Heute könnte der Linksverteidiger sein Comeback feiern.
Gegen Preußen Münster zog sich Alexander Dercho (rechts), der hier von Physio Günter Schröder vom Platz geleitet wird, einen Außenbandriss zu. Heute könnte der Linksverteidiger sein Comeback feiern.

Selbst im Fall einerknappen Niederlage bliebe der VfL Osnabrück Spitzenreiter der 3. Liga – doch daran will keiner denken vor dem Schlüsselspiel an diesem Montag (19 Uhr) gegen den KFC Uerdingen . Die Mannschaft geht entschlossen und mutig in die Partie, nimmt die Favoritenrolle an. „Wenn die Uerdinger uns die Favoritenrolle zuschieben, dann nehmen wir sie gern an“, sagt VfL-Trainer Daniel Thioune, der bei seiner Mannschaft keine Anzeichen von ungesunder Anspannung in Form von Nervosität erkannt hat: „Keine Spur davon. Die haben Bock drauf, Spitzenreiter zu bleiben und den Vorsprung auszubauen.“

Erstmals fehlt mit Ulrich Taffertshofer der „Sheriff“, der zusammen mit David Blacha zur Stabilisierung des defensiven Zentrums entscheidend beigetragen hat. „Jetzt müssen sich die Jungs aus der zweiten Reihe beweisen, und da habe ich volles Vertrauen“, sagt Trainer Daniel Thioune. Viel spricht dafür, dass Drittligaspieler Tim Danneberg (316 Einsätze seit 2008) zu seinem fünften Startelfeinsatz in dieser Saison kommt.

24 Spieler nehmen heute am Abschlusstraining teil. Für einen Platz im Kader kommt das Spiel für Alexander Riemann zu früh nach nur wenigen Trainingseinheiten, Kamer Krasniqi ist nach einer Grippe erst seit zwei Tagen wieder im Training. In der Startelf wird sich wenig ändern im Vergleich zum 4:3 in Braunschweig.

45 statt wie zunächst angekündigt 90 Minuten will die Violet Crew heute Abend schweigen – als Protest gegen Montgasspiele und die allgemeine Zersplitterung der Spieltage im Profifußball. Bestehen bleibt die Aufforderung an die Zuschauer, sich der Aktion in der ersten Halbzeit anzuschließen: „ In der zweiten Halbzeit wollen und werden wir gemeinsam mit dem Rest des Stadions durch die Decke gehen!“ Grund für den Kompromiss: Die positiven Gespräche mit der Mannschaft.

„Die Ultras sind eingeladen, uns in der zweiten Halbzeit wie gewohnt zu unterstützen“, sagte Thioune. Präsident Manfred Hülsmann sagte: „Ich bin den Ultras dankbar, dass sie in einem solch wichtigen Spiel von ihrem Maximalplan abweichen, denn es sind gerade die Emotionen von den Rängen, die unsere Bremer Brücke ausmachen und die wir wollen.“ Er könne das Anliegen der Fans verstehen, dürfe aber nicht vergessen, dass der VfL auch an die Einnahmen denken müsse. „Unabhängig davon werden wir uns dafür einsetzen, dass es künftig keine Montagsspiele zwischen Rostock und Osnabrück gibt.“

Zum 35. Mal begegnen sich die beiden Clubs – wenn man die Spiele gegen den KFC-Vorgänger Bayer Uerdingen mitzählt. Die Bilanz: Das letzte am 14. Mai 2005: Damals verlor der VfL mit den zu Saisonbeginn mit Trainer Claus-Dieter Wollitz aus Uerdingen gekommenen Markus Feldhoff mit 1:3.

So könnten sie spielen:

VfL Osnabrück: Körber - Renneke, Susac, Trapp, Dercho – Blacha, Danneberg – Heider, Ouahim, Farrona Pulido – Alvarez.

KFC Uerdingen: Vollath – Großkreutz, Maroh, Schorch, Dorda – Öztütk, Konrad – Beister, Krempicki, Kefkir – Aigner.

Schiedsrichter : Daniel Schlager (29, Niederbühl)

Anstoß : Montag, 19 Uhr, Bremer Brücke

Nächstes VfL-Spiel : Samstag, 10. November, 14 Uhr Ostalb-Arena beim VfR Aalen.

Zuschauer: Erwartet werden rund 11 000 Besucher.

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